Bahn & ÖPNV
Fahrplanwechsel im Dezember: So viele neue Verbindungen kommen
Ab dem 14. Dezember gilt ein neuer Fahrplan bei der Deutschen Bahn. Millionen Pendler und Fernreisende müssen sich auf spürbare Änderungen einstellen.

Von D247 Redaktion ·
Ab dem 14. Dezember tritt bei der Deutschen Bahn ein neuer Fahrplan in Kraft. Für Millionen Pendler und Fernreisende ändert sich damit, wie oft und auf welchen Strecken ICE-Züge fahren. Wie stark sich die Wartezeiten am Bahnsteig dadurch wirklich verkürzen, zeigt erst der Blick auf die Details.
Was ändert sich für Reisende konkret?
Der Halbstundentakt im Fernverkehr wird deutlich ausgeweitet. Bislang fuhren Hochgeschwindigkeitszüge auf rund 900 Kilometern etwa alle 30 Minuten, künftig soll das auf 2.300 Kilometern gelten. Zwischen München, Nürnberg und Erfurt verkehren ICE-Züge damit nahezu im Halbstundentakt.
Hinzu kommen zusätzliche Schnellverbindungen: Zwischen Hamburg und Frankfurt sowie zwischen München und Berlin setzt die Bahn 14 weitere Schnellzüge ein. Ein neuer Sprinterzug verbindet morgens Stuttgart nonstop mit Nürnberg und fährt anschließend ohne Halt weiter bis Berlin.
Der Hintergrund: Warum die Bahn jetzt umbaut
Die Deutsche Bahn reagiert mit dem dichteren Takt auf die anhaltende Kritik an Verspätungen und überfüllten Zügen auf stark nachgefragten Strecken. Gerade auf den Hauptachsen zwischen den Metropolen war das Angebot in den vergangenen Jahren oft nicht mit der Nachfrage mitgewachsen, was zu vollen Zügen und wenig Ausweichmöglichkeiten bei Störungen führte.
Auch international baut das Unternehmen sein Angebot aus: 40 neue grenzüberschreitende Fahrten kommen hinzu, darunter eine neue Eurocity-Linie zwischen Leipzig und Krakau. Damit will die Bahn auch Kurzstreckenflüge innerhalb Europas als Alternative unattraktiver machen.
Neu im Einsatz ist außerdem der ICE L, der ab Dezember zwischen Berlin und Köln fährt. Seine Besonderheit ist ein stufenloser Einstieg, der vor allem Reisenden mit Gepäck, Kinderwagen oder Rollstuhl entgegenkommt. Der Zugtyp soll in den kommenden Jahren schrittweise auf weiteren Strecken zum Einsatz kommen.
Der Streitpunkt: Nicht überall wird es besser
Während stark nachgefragte Strecken künftig deutlich häufiger bedient werden, verschwinden andernorts bisherige Direktverbindungen. Kritiker bemängeln, dass sich der Ausbau auf wenige Hauptachsen konzentriert, während der Rest des Netzes eher ausgedünnt wird.
Für Reisende auf weniger frequentierten Strecken bedeutet der Fahrplanwechsel damit teils längere Fahrzeiten und häufigeres Umsteigen. Grund dafür sind neben der Streckenplanung auch zahlreiche Baustellen im Netz, die zusätzliche Umwege nötig machen. Wer regelmäßig pendelt, sollte daher rechtzeitig vor dem 14. Dezember die neue Verbindung für die eigene Strecke prüfen.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Der neue Fahrplan gilt bundesweit ab dem 14. Dezember.
- Auf 2.300 Kilometern Schienennetz gilt künftig ein Halbstundentakt.
- Zwischen Berlin und Köln fährt erstmals der neue ICE L mit stufenlosem Einstieg.
- 40 neue internationale Verbindungen kommen hinzu, darunter Leipzig–Krakau.
- Auf einzelnen Nebenstrecken können Direktverbindungen entfallen.
Wer eine Reise über den Jahreswechsel plant, kann neue Verbindungen bereits jetzt über die Fahrplanauskunft der Bahn einsehen. Genauere Details zu einzelnen Regionen will das Unternehmen in den kommenden Wochen veröffentlichen.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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