Am Bahnhof Magdeburg-Neustadt hat ein Gefahrstoff-Verdacht am Freitagmittag für stundenlanges Bahnchaos gesorgt. Bundespolizei und Feuerwehr sperrten den Bahnhof komplett, zahlreiche Fernzüge zwischen Berlin und Hannover fielen aus oder wurden umgeleitet.
Was ist passiert?
Kurz nach 12 Uhr wurde in einem Gleisbereich am Bahnhof Magdeburg-Neustadt eine unbekannte kristalline Substanz entdeckt. Die Bundespolizei sperrte den Bahnhof daraufhin vollständig ab, die Feuerwehr Magdeburg rückte mit ABC-Spezialkräften und einem mobilen Labor an. Zwischen Magdeburg-Neustadt und dem Magdeburger Hauptbahnhof stand der Zugverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn mehrere Stunden vollständig still.
Ein mobiles Labor der Feuerwehr untersuchte die Substanz noch am Nachmittag. Das Ergebnis: Sie war ungefährlich. Erst danach konnte die Bundespolizei den Bahnhof wieder freigeben.
Was bedeutet das für Betroffene?
- Mehrere ICE-Verbindungen zwischen Berlin und Hannover fielen während der Sperrung komplett aus.
- Einzelne Züge wurden umgeleitet und hatten dadurch rund 60 Minuten Verspätung.
- Reisende wichen auf Regionalbahnen aus, Bahnsteige und Züge waren zeitweise stark überfüllt.
- Die Störung traf auf eine ohnehin angespannte Lage auf der Strecke: Zwischen Hannover und Berlin läuft seit diesem Freitag zusätzlich eine mehrmonatige Streckensperrung wegen Bauarbeiten.
Was passiert als Nächstes?
Nach der Entwarnung durch das mobile Labor normalisierte sich der Zugverkehr am Abend schrittweise wieder. Reisende auf der Strecke Berlin–Hannover sollten angesichts der parallel laufenden Bauarbeiten in den kommenden Monaten weiterhin mit längeren Fahrzeiten und Umleitungen rechnen. Zum ohnehin für das Feiertagswochenende erwarteten Reiseverkehr kommt damit eine weitere Belastung für Bahnreisende hinzu. Die Bundespolizei übernahm während des Einsatzes die Absperrung und Koordination vor Ort.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.