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Bahn & ÖPNV

Kabelklau in NRW: Warum bundesweit Fernzüge der Bahn ausfallen

Kabelschäden in Gelsenkirchen sorgen bundesweit für Verspätungen im Zugverkehr. Die Polizei vermutet Kabeldiebstahl statt Sabotage.

Techniker in Warnkleidung kniet an Bahngleisen mit Signalkabeln
Symbolbild (KI-generiert)

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Seit dem frühen Samstagmorgen fällt der Fernverkehr der Bahn in weiten Teilen Deutschlands aus dem Takt. Auslöser ist ein Zwischenfall in Gelsenkirchen, wo Unbekannte Kabel an den Gleisen beschädigt haben. Wer hinter der Tat steckt und was genau das Ziel war, ist noch nicht restlos geklärt.

Was ist in Gelsenkirchen passiert?

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben am frühen Morgen gegen 4.55 Uhr informiert. Im Stadtteil Gelsenkirchen-Ückendorf hatten Unbekannte an mehreren Stellen Kabel an den Gleisen durchtrennt und herausgerissen. Die Täter gingen dabei nach Polizeiangaben sehr grob vor.

Durch die beschädigten Leitungen fielen Signal- und Steuerungsanlagen aus. In der Folge war der gesamte Großraum Gelsenkirchen für den Zugverkehr zeitweise nicht mehr befahrbar. Betroffen waren damit nicht nur Fernzüge, sondern auch Regionalverbindungen im Ruhrgebiet.

Wie stark sind Reisende betroffen?

Die Auswirkungen reichen weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Betroffen sind unter anderem Verbindungen zwischen Dortmund und München, zwischen Hamburg und Basel sowie Züge aus Norddeutschland Richtung Köln. Reisende müssen mit weiträumigen Umleitungen, ausfallenden Halten und teils deutlichen Verspätungen rechnen.

Wie lange die Reparaturarbeiten an den Kabeln dauern, ist nach Angaben der Bahn derzeit nicht absehbar. Gerade am Wochenende, wenn viele Reisende mit dem Fernverkehr unterwegs sind, dürften sich die Folgen besonders deutlich bemerkbar machen.

Sabotage oder Kabeldiebstahl?

In ersten Berichten war zunächst von einem möglichen Sabotageakt die Rede, wie er die Bahn in der Vergangenheit bereits getroffen hat. Mittlerweile korrigierten Nachrichtenagenturen diese Einschätzung. Die Polizei geht nach aktuellem Ermittlungsstand nicht von einer gezielten Sabotage aus, sondern von mutmaßlichem Kabeldiebstahl.

Die Täter dürften es demnach auf das Metall in den Leitungen abgesehen haben, nicht auf eine gezielte Störung des Bahnverkehrs. Die massiven Ausfälle bei Signal- und Steuerungstechnik sind nach dieser Lesart eine Folgeschaden des Diebstahls, nicht dessen eigentliches Ziel. Eine ursprüngliche Meldung zu Zugausfällen wurde von den Nachrichtenagenturen inzwischen entsprechend korrigiert.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Rechnen Sie auf den Strecken Dortmund–München, Hamburg–Basel und aus Norddeutschland Richtung Köln mit Verspätungen.
  • Informieren Sie sich vor der Fahrt aktuell über die DB-App oder die Reiseauskunft der Bahn.
  • Ein Ende der Störungen ist derzeit nicht terminiert, planen Sie Pufferzeiten ein.
  • Die Polizei ermittelt aktuell wegen des Verdachts auf Kabeldiebstahl, nicht wegen Sabotage.
  • Beobachtungen verdächtiger Personen an Bahnanlagen sollten Sie der Bundespolizei melden.
  • Auch Regionalzüge im Ruhrgebiet können von den Störungen betroffen sein, nicht nur der Fernverkehr.

Die Bahn arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck an der Reparatur der Signaltechnik. Die Polizei setzt die Ermittlungen zu den Tätern fort und sucht nach den Verantwortlichen für den Kabeldiebstahl.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.