Bußgeld & StVO
Tempokontrolle Lüneburger Heide: So viele Verstöße zählte die Polizei
Bei Schwerpunktkontrollen in Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen registrierte die Polizei mehr als 280 Geschwindigkeitsverstöße. Was den Fahrern jetzt droht.

Von D247 Redaktion ·
Im Nordosten Niedersachsens hat die Polizei in den vergangenen Tagen gezielt den Fuß vom Gas gefordert. Bei Schwerpunktkontrollen in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen zog die Polizeiinspektion nun Bilanz. Wie viele Autofahrer dabei zu schnell unterwegs waren und was ihnen jetzt droht, zeigt die Auswertung der Beamten.
Wie viele Verstöße registrierte die Polizei?
Nach Angaben der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen registrierten die Kontrollstellen in der Region mehr als 280 Geschwindigkeitsverstöße. Die Beamten waren dafür an mehreren Tagen mit Messgeräten an wechselnden Standorten im Zuständigkeitsbereich der drei Landkreise im Einsatz.
Warum setzt die Polizei gezielt auf Tempokontrollen?
Überhöhte Geschwindigkeit zählt bundesweit zu den häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle, besonders auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften. Polizeidirektionen in ganz Deutschland führen deshalb regelmäßig sogenannte Schwerpunktkontrollen durch, bei denen sie ihre Messtechnik gezielt an Unfallschwerpunkten oder besonders schnell befahrenen Strecken aufbauen. Die Region Lüneburger Heide mit ihren langen, geraden Landstraßen gilt dabei seit Jahren als ein Bereich, in dem Tempoverstöße immer wieder zum Problem werden.
Was droht den erwischten Fahrern?
Wie hoch die einzelnen Bußgelder ausfallen, hängt vom Ausmaß der Überschreitung und vom Kontrollort ab. Der bundesweit gültige Bußgeldkatalog sieht innerorts ab 21 km/h zu schnell einen Punkt in Flensburg vor, ab 26 km/h zusätzlich ein einmonatiges Fahrverbot bei Wiederholungstätern. Außerorts liegen die Schwellen etwas höher: Hier greift ein Fahrverbot in der Regel erst ab deutlicheren Überschreitungen. Wer mehr als 40 km/h zu schnell unterwegs ist, muss unabhängig vom Kontrollort mit einem Bußgeld von mehreren Hundert Euro, zwei Punkten und einem Fahrverbot von mindestens einem Monat rechnen.
Die Bußgeldbescheide der jetzt kontrollierten Fahrer werden in den kommenden Wochen verschickt. Betroffene haben nach Zustellung zwei Wochen Zeit, um gegen einen Bescheid Einspruch einzulegen, sollten sie Fehler bei der Messung vermuten.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Innerorts kostet es ab 21 km/h zu schnell mindestens 115 Euro und einen Punkt.
- Ab 26 km/h innerorts droht bei Wiederholung zusätzlich ein einmonatiges Fahrverbot.
- Außerorts wird es ab 41 km/h zu schnell mit 320 Euro, zwei Punkten und Fahrverbot teuer.
- Wer mehr als 70 km/h zu schnell fährt, zahlt bis zu 800 Euro und riskiert drei Monate Fahrverbot.
- Gegen einen Bußgeldbescheid kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden.
Solche Schwerpunktkontrollen sind in der Region keine Ausnahme, sondern fester Bestandteil der Verkehrsüberwachung. Autofahrer müssen deshalb auch in den kommenden Wochen an wechselnden Stellen im Zuständigkeitsbereich der drei Landkreise mit Messungen rechnen.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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