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TÜV & Werkstatt

TÜV 2026: Diese neue Prüfung entscheidet jetzt über die Plakette

Millionen Autofahrer müssen 2026 zur Hauptuntersuchung. Doch Bremsen und Licht allein reichen längst nicht mehr aus.

Kfz-Mechaniker prüft Reifen und Bremsen eines Autos in der Werkstatt
Symbolbild (KI-generiert)

Von ·

Millionen Autofahrer müssen in diesem Jahr wieder zur Hauptuntersuchung. Doch 2026 reicht ein Blick auf Bremsen und Licht allein nicht mehr aus. Wer sich nicht vorbereitet, riskiert eine böse Überraschung in der Werkstatt.

Welche Plakette gilt jetzt eigentlich?

Fahrzeuge, die 2026 die Hauptuntersuchung bestehen, erhalten die braune TÜV-Plakette. Sie ist bis zum Jahr 2028 gültig. Welcher Monat für die nächste Prüfung ansteht, zeigt die Ziffer oben auf der Plakette an – etwa eine 6 für Juni. Wer diesen Termin um mehr als zwei Monate überzieht, muss mit einem Bußgeld rechnen, bei noch längerem Verzug kann sogar eine vertiefte Untersuchung angeordnet werden.

Was sich technisch verändert

Der TÜV-Verband hat mehrere Neuerungen für die technische Sicherheit von Fahrzeugen angekündigt. Für Besitzer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden gelten seit diesem Jahr erstmals feste Haltbarkeitsgrenzen für die Batterie: Nach fünf Jahren oder 100.000 Kilometern muss die Batteriekapazität noch mindestens 80 Prozent betragen, nach acht Jahren oder 160.000 Kilometern mindestens 72 Prozent. Wird dieser Wert unterschritten, kann das zur Verweigerung der Plakette führen.

Auch bei Verbrennern verschärfen sich die Prüfkriterien: Ab Ende Juli 2026 misst die Abgasuntersuchung mehr Parameter als bisher, unter anderem Stickoxide und die Partikelanzahl genauer. Für ältere Dieselfahrzeuge wird die Abgasprüfung dadurch zu einer echten Hürde.

Der nächste große Einschnitt kommt schon bald

Noch strenger wird es bei neu zugelassenen Fahrzeugen: Ab dem 7. Juli 2026 dürfen Neuwagen nur noch mit einer ganzen Reihe zusätzlicher Sicherheitssysteme auf den Markt kommen. Dazu zählen ein erweiterter Fußgängerschutz, ein Notbremssystem für Fußgänger und Radfahrer, ein Spurhalteassistent, eine Warnung bei nachlassender Fahrerkonzentration, ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent, eine Alcolock-Vorrichtung sowie ein Unfalldatenspeicher und ein Notbremslicht.

Bei den Abgasnormen zeichnet sich zudem der nächste große Schritt ab: Ab dem 29. November 2026 gilt die neue Abgasnorm Euro 7 zunächst für neue Typgenehmigungen, ab Ende 2027 dann für alle Neuzulassungen.

Was das für Ihren nächsten HU-Termin bedeutet

Wer 2026 zur Hauptuntersuchung muss, sollte sich nicht allein auf Bremsen, Beleuchtung und Reifen konzentrieren. Wichtig ist auch, ob Warnlampen der Assistenzsysteme aufleuchten und ob die Fahrzeugsoftware auf dem aktuellen Stand ist. Bei E-Fahrzeugen lohnt sich vorab ein Batterie-Check in einer Fachwerkstatt, um die Kapazitätsgrenzen nicht erst beim Prüfer zu erfahren. Bei älteren Dieselfahrzeugen kann eine vorherige Diagnose helfen, unangenehme Überraschungen bei der verschärften Abgasuntersuchung zu vermeiden.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Die braune Plakette 2026 gilt bis 2028 – die Ziffer oben zeigt den Prüfmonat.
  • Bei E-Autos und Plug-in-Hybriden prüft der TÜV künftig die Batteriekapazität: mindestens 80 Prozent nach 5 Jahren/100.000 km, mindestens 72 Prozent nach 8 Jahren/160.000 km.
  • Ab Ende Juli 2026 misst die Abgasuntersuchung Stickoxide und Partikelzahl genauer – kritisch für ältere Diesel.
  • Wer den HU-Termin um mehr als zwei Monate verpasst, riskiert ein Bußgeld.
  • Ein Software- und Warnlampen-Check vor dem Termin erspart oft eine zweite Fahrt zur Werkstatt.

Ab Juli 2026 rücken zudem die neuen Sicherheitssysteme für Neuwagen in den Fokus, ab Herbst 2027 dann die vollständige Euro-7-Pflicht für alle Neuzulassungen.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.