TÜV & Werkstatt
TÜV-Report 2026: Bei dieser Automarke gibt es die meisten Mängel
Die Mängelquote bei der Hauptuntersuchung steigt weiter. Besonders eine Marke fällt im neuen TÜV-Report negativ auf.

Von D247 Redaktion ·
Millionen Autofahrer müssen einmal im Jahr zum TÜV – und der neue TÜV-Report 2026 zeigt, dass die Fahrzeugflotte in Deutschland insgesamt anfälliger wird. Besonders auffällig schneidet dabei eine Automarke ab, die bislang als technisch besonders modern galt. Welche das ist und warum, zeigt der Blick in die Detailauswertung.
Wie steht es um die Sicherheit deutscher Autos?
Für den TÜV-Report 2026 werteten die TÜV-Gesellschaften rund 9,5 Millionen Hauptuntersuchungen aus dem Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 aus. Das Ergebnis: Die Quote der Fahrzeuge mit erheblichen oder gefährlichen Mängeln stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 21,5 Prozent. Nur noch knapp zwei Drittel aller Autos kommen völlig mängelfrei durch die Prüfung.
Der Trend zieht sich durch nahezu alle Altersklassen. Je älter die Fahrzeuge, desto höher die Mängelquote – ein Effekt, der teils mit steigendem Durchschnittsalter der deutschen Autoflotte zusammenhängt.
Warum schneidet ausgerechnet Tesla so schlecht ab?
Bei den zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen liegt das Tesla Model Y mit einer Mängelquote von 17,3 Prozent auf dem letzten Platz seiner Altersklasse. Die häufigsten Probleme betreffen laut Report die Achsaufhängung, die Bremsscheiben und die Beleuchtung.
Als Grund nennen die Prüfer das Fehlen verpflichtender Serviceintervalle bei Tesla. Während viele Konkurrenten ihre Kunden zu regelmäßigen Wartungsterminen einladen und Mängel so frühzeitig beheben, fallen bei Tesla-Fahrzeugen viele Probleme erst bei der Hauptuntersuchung selbst auf.
Welche Marken schneiden dagegen besonders gut ab?
Insgesamt 18 Elektromodelle tauchen 2026 auf den Mängellisten der jeweiligen Altersklassen auf. Nicht alle E-Autos schneiden schlecht ab: Der Fiat 500e etwa ist Klassenbester unter den Kleinwagen. Bei der Langzeitqualität von 10 bis 11 Jahre alten Fahrzeugen liegt Mercedes mit einer Mängelquote von 18,5 Prozent vorn.
Diese Unterschiede zeigen: Nicht der Antrieb allein entscheidet über die Zuverlässigkeit, sondern auch, wie konsequent ein Hersteller Wartung und Qualitätskontrolle organisiert.
Das ist der Gesamtsieger des TÜV-Reports 2026
Über alle Altersklassen hinweg holt sich der Mazda 2 den Titel als Gesamtsieger des TÜV-Reports 2026 – mit einer außergewöhnlich niedrigen Mängelquote von nur 2,9 Prozent bei den jüngeren Jahrgängen. Der Kleinwagen gilt damit als eines der zuverlässigsten Fahrzeuge auf deutschen Straßen.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Die bundesweite Mängelquote bei der Hauptuntersuchung ist auf 21,5 Prozent gestiegen.
- Das Tesla Model Y führt bei zwei bis drei Jahre alten Autos die Mängelliste an.
- Häufigste Problemzonen bei älteren Fahrzeugen sind Achsaufhängung, Bremsen und Beleuchtung.
- Regelmäßige Wartung außerhalb der Pflichttermine kann viele Mängel frühzeitig verhindern.
- Gesamtsieger 2026 ist der Mazda 2 mit einer Mängelquote von nur 2,9 Prozent.
Der nächste TÜV-Report erscheint traditionell im Herbst des Folgejahres und dürfte zeigen, ob Hersteller wie Tesla ihre Wartungskonzepte bis dahin nachschärfen.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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