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Recht & Urteile

Narkosearzt wegen Mordes verurteilt: 13 Jahre und 5 Monate Haft

Das Landgericht Frankfurt hat einen Narkosearzt wegen Mordes und versuchten Mordes in drei Fällen verurteilt. Ein vierjähriges Mädchen war 2021 nach einer Behandlung in einer Zahnarztpraxis gestorben.

Außenansicht eines deutschen Landgerichtsgebäudes
Symbolbild (KI-generiert)

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Das Landgericht Frankfurt hat einen 69 Jahre alten Narkosearzt am 1. Oktober 2026 wegen Mordes und versuchten Mordes in drei weiteren Fällen zu 13 Jahren und 5 Monaten Haft verurteilt. Hintergrund ist der Tod eines vierjährigen Mädchens im Jahr 2021 nach einer Behandlung in einer Zahnarztpraxis in Kronberg im Hochtaunuskreis.

Was dem Urteil zugrunde liegt

Der Angeklagte hatte am 18. September 2021 in der Praxis vier Kindern ein Betäubungsmittel verabreicht, das nach Überzeugung des Gerichts verunreinigt war. Das vierjährige Mädchen starb noch am selben Tag in der Praxis. Drei weitere Kinder erlitten eine Blutvergiftung, mussten in der Frankfurter Universitätsklinik intensivmedizinisch behandelt werden und überlebten nur knapp.

Ein erstes Urteil des Landgerichts Frankfurt aus dem Jahr 2024 hatte den Mediziner wegen Totschlags zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil auf und verwies den Fall zur erneuten Verhandlung an eine andere Kammer zurück, da die Mordmerkmale nicht ausreichend geprüft worden seien.

In der neu aufgerollten Verhandlung kam das Gericht nun zu dem Schluss, dass der Angeklagte unter anderem mit Verdeckungsabsicht gehandelt habe. Das ist der entscheidende rechtliche Unterschied zur ersten Verurteilung wegen Totschlags und führte zur deutlich härteren Strafe.

Was bedeutet das für den weiteren Verlauf?

  • Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
  • Die Verteidigung kann erneut Revision beim Bundesgerichtshof einlegen.
  • Die Staatsanwaltschaft hatte im Verfahren eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes gefordert.
  • Der Angeklagte darf seinen Beruf als Arzt wegen des laufenden Verfahrens bereits seit Jahren nicht mehr ausüben.

Was passiert als Nächstes?

Sollte die Revision erneut vor dem Bundesgerichtshof landen, könnte sich das Verfahren weiter hinziehen. Für die Familien der betroffenen Kinder bedeutet das Urteil zunächst eine gerichtliche Bestätigung der Mordvorwürfe, auch wenn die endgültige rechtliche Klärung weiter aussteht.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.