Rückrufe & Warnungen
Rückruf bei Kimchi: Warum dieses Glas jetzt gefährlich werden kann
Der Hersteller Fung’s Handels GmbH ruft ein Kimchi-Glas zurück, weil sich darin Fremdkörper aus Kunststoff befinden könnten.

Von D247 Redaktion ·
Ein Glas Kimchi im Kühlschrank kann für manche Verbraucher gerade zum Risiko werden. Der Hersteller Fung’s Handels GmbH ruft ein bestimmtes Produkt zurück – der Grund liegt nicht im Inhalt selbst, sondern in dem, was sich zusätzlich darin befinden könnte. Wer die koreanische Spezialität kürzlich gekauft hat, sollte jetzt genau hinschauen.
Was ist mit dem Kimchi-Glas los?
Am 25. September 2026 hat die Firma Fung’s Handels GmbH einen Rückruf für Kimchi im 300-Gramm-Glas veröffentlicht. Betroffen sind Gläser mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 20. Oktober 2026. Als Grund nennt der Hersteller mögliche Fremdkörper aus Kunststoff im Produkt.
Solche Fremdkörper können bei Herstellung oder Abfüllung unbemerkt in Lebensmittel gelangen, etwa aus Maschinenteilen oder Verpackungsmaterial. Werden sie mitgegessen, drohen Verletzungen im Mund- und Rachenraum oder im Verdauungstrakt.
Wie kommt es zu solchen Rückrufen?
Rückrufe wegen Fremdkörpern gehören neben Keimbelastungen zu den häufigsten Gründen für Warnungen im Lebensmittelbereich. Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, ein mögliches Gesundheitsrisiko umgehend öffentlich zu machen, sobald es bei internen Kontrollen oder durch Kundenhinweise auffällt. Die Meldung läuft in solchen Fällen über offizielle Rückrufportale, damit Verbraucher schnell informiert werden, unabhängig davon, wo genau das Produkt gekauft wurde.
Erst in den Tagen zuvor waren bereits mehrere andere Lebensmittel-Rückrufe gemeldet worden, unter anderem für Rinderhackfleisch wegen Shigatoxin-bildender E.-coli-Bakterien sowie für Käse mit Listerien-Nachweis. Rückrufe häufen sich damit derzeit in mehreren Produktgruppen gleichzeitig, von Frischfleisch über Milchprodukte bis hin zu fermentiertem Gemüse.
Fermentierte Produkte wie Kimchi werden in speziellen Behältern hergestellt und anschließend abgefüllt. Gerade an den Übergängen zwischen einzelnen Produktionsschritten können kleine Kunststoffteile aus Dichtungen oder Förderbändern in seltenen Fällen in die Gläser gelangen, ohne dass dies bei der Endkontrolle sofort auffällt.
Was der Hersteller jetzt von Käufern verlangt
Fung’s Handels GmbH rät ausdrücklich davon ab, das betroffene Kimchi noch zu essen. Wer ein Glas mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum im Haushalt hat, sollte es nicht öffnen oder den Inhalt nicht mehr verzehren.
Konkret bedeutet das für Käuferinnen und Käufer: Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Glas prüfen und im Zweifel lieber einmal zu viel nachsehen als das Produkt zu probieren. Weitere Handelsketten-spezifische Details oder eine Chargennummer hat der Hersteller in seiner bisherigen Mitteilung nicht genannt.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Betroffen ist Kimchi im 300-Gramm-Glas mit Mindesthaltbarkeitsdatum 20. Oktober 2026.
- Grund für den Rückruf sind mögliche Fremdkörper aus Kunststoff.
- Der Hersteller rät dringend davon ab, das Produkt noch zu essen.
- Betroffene Gläser sollten nicht geöffnet oder direkt entsorgt werden.
- Bei Fragen hilft in der Regel die Verbraucherzentrale des jeweiligen Bundeslandes weiter.
Ob weitere Chargen oder Handelsketten betroffen sind, ist bislang nicht bekannt. Verbraucherschützer empfehlen, die Meldung des Herstellers und einschlägige Rückrufportale in den kommenden Tagen im Blick zu behalten.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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