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Rückrufe & Warnungen

Salami-Rückruf bundesweit: Dieser Metallfund bedroht Kunden von Rewe

Ein Hersteller ruft eine beliebte Salami-Sorte zurück, die auch bei Rewe verkauft wurde. Grund ist ein möglicher gefährlicher Fund im Fleisch.

Rohe Salamischeiben auf einem Metzgertresen, Symbolbild für Lebensmittelrückruf
Symbolbild (KI-generiert)

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Ein italienischer Wursthersteller ruft eine bekannte Salami-Sorte zurück, die bundesweit auch bei Rewe im Kühlregal lag. Grund ist ein möglicher Fund im Fleisch, der beim Essen zu schmerzhaften Verletzungen führen kann. Wer das Produkt noch zu Hause hat, sollte jetzt genau hinschauen.

Welche Salami ist betroffen?

Die Consorzio Toscano D’Avitani GmbH ruft die Toskana Mini Salami der Marke Franchi zurück, die unter der Bezeichnung „Salumi Artiginali Toscani“ verkauft wird. Betroffen ist die Charge mit der Nummer 1030 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15. Februar 2027. Das Produkt wurde deutschlandweit unter anderem bei Rewe angeboten.

Warum greift der Hersteller jetzt ein?

Bei einer internen Qualitätskontrolle stellte der Hersteller fest, dass in einzelnen Packungen der betroffenen Charge Metallfremdkörper aus Edelstahldraht enthalten sein können. Solche Fremdkörper können im Mund- und Rachenraum zu Verletzungen führen und im schlimmsten Fall innere Blutungen oder Verletzungen im Verdauungstrakt verursachen. Der Hersteller reagierte deshalb sofort mit einem freiwilligen Rückruf und informierte Handel und Behörden.

Wie sicher sind andere Chargen?

Nach aktuellem Kenntnisstand des Herstellers sind ausschließlich Packungen mit der Chargennummer 1030 betroffen. Andere Produktionschargen der Toskana Mini Salami sollen nach bisherigen Prüfungen keine Fremdkörper enthalten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich trotzdem nicht allein auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verlassen, sondern gezielt die Chargennummer auf der Verpackung kontrollieren, da diese über den Rückruf entscheidet. Die Nummer findet sich in der Regel auf der Rückseite der Verpackung, in unmittelbarer Nähe zum Mindesthaltbarkeitsdatum.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Lebensmittelrückrufen der vergangenen Wochen ein, bei denen Fremdkörper in verarbeiteten Fleischprodukten festgestellt wurden. Verbraucherschützer raten grundsätzlich dazu, Rückrufmeldungen von Herstellern und Handelsketten regelmäßig zu prüfen, da einzelne Chargen oft über mehrere Bundesländer hinweg verteilt werden, bevor ein Problem auffällt. Gerade bei Fremdkörpern aus Metall reagieren Hersteller in der Regel schnell, weil das Verletzungsrisiko unabhängig von Hygiene oder Kühlung besteht und sich nicht durch Erhitzen beseitigen lässt.

Was Kunden jetzt konkret tun müssen

Wer die Toskana Mini Salami mit der Chargennummer 1030 im Kühlschrank hat, sollte sie keinesfalls mehr essen, auch nicht nach dem Entfernen einzelner sichtbarer Stücke. Der Hersteller empfiehlt, das komplette Produkt ungeöffnet oder angebrochen an die jeweilige Verkaufsstelle zurückzubringen. Dort wird der Kaufpreis erstattet, ein Kassenbon ist dafür nach Angaben des Herstellers nicht zwingend erforderlich. Wer unsicher ist, ob eine bereits verzehrte Menge betroffen war, kann sich bei Beschwerden im Mund- oder Rachenraum an eine Arztpraxis wenden.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Betroffen ist die Toskana Mini Salami der Marke Franchi mit Chargennummer 1030 und Mindesthaltbarkeitsdatum 15.02.2027.
  • Grund des Rückrufs sind mögliche Metallfremdkörper aus Edelstahldraht.
  • Das Produkt wurde unter anderem bundesweit bei Rewe verkauft.
  • Der Kaufpreis wird bei Rückgabe an der Verkaufsstelle erstattet, auch ohne Kassenbon.
  • Bei Fragen hilft der Hersteller unter der Telefonnummer 09321 26758-40 weiter.

Ob weitere Chargen oder Produkte des Herstellers betroffen sein könnten, prüfen die zuständigen Lebensmittelbehörden derzeit weiter. Verbraucherportale wollen informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.