Digital & Technik
WhatsApp verschmilzt mit Instagram: Diese Bedingung gilt für Nutzer jetzt
Meta testet eine neue WhatsApp-Funktion, mit der sich Instagram- und Facebook-Inhalte ohne App-Wechsel teilen lassen. Eine Verknüpfung entscheidet über den Zugriff.

Von D247 Redaktion ·
WhatsApp rückt noch enger an die Schwesterdienste Instagram und Facebook heran. Wer künftig einen Beitrag teilen will, muss die App dafür nicht mehr wechseln. Eine Einstellung entscheidet aber, ob das überhaupt funktioniert.
Was ändert sich für WhatsApp-Nutzer?
Laut dem Portal WABetaInfo testet Meta derzeit in aktuellen Beta-Versionen für Android und iOS eine neue Funktion: Instagram und Facebook tauchen künftig direkt in der Medienauswahl von WhatsApp auf. Nutzer können darüber ihre eigenen Beiträge, Storys und Reels der beiden Plattformen auswählen und ohne Umweg in einen WhatsApp-Chat oder als eigenen Status versenden.
Bislang mussten Nutzer Inhalte aus Instagram oder Facebook manuell speichern und dann separat in WhatsApp hochladen. Über ein Dropdown-Menü im Medien-Picker lässt sich künftig direkt zwischen den Plattformen wechseln, die Beiträge erscheinen in einer gewohnten Kachelansicht.
Warum Meta seine Apps enger verzahnt
Meta verfolgt seit Jahren das Ziel, seine drei großen Kommunikationsdienste WhatsApp, Instagram und Facebook technisch stärker zu verknüpfen. Bereits in der Vergangenheit hat der Konzern etwa plattformübergreifende Nachrichten zwischen Instagram und Facebook ermöglicht. Die neue Funktion setzt diesen Kurs fort und soll laut den Beobachtungen von WABetaInfo das Teilen eigener Inhalte deutlich vereinfachen, ohne dass Nutzer ständig zwischen Apps hin- und herwechseln müssen.
Kritiker der bisherigen Meta-Strategie sehen in der engeren Verzahnung der Dienste vor allem einen weiteren Schritt, um Nutzer stärker im eigenen App-Universum zu halten. Je enger die Dienste verbunden sind, desto seltener müssen Nutzer den Konzern für den Austausch von Inhalten verlassen.
Datenschutzfragen spielen bei solchen Verknüpfungen erfahrungsgemäß eine Rolle, weil Kontodaten und Aktivitäten mehrerer Plattformen dann stärker miteinander verbunden sind. Zu konkreten Datenschutzmaßnahmen der neuen Funktion äußert sich Meta bislang nicht, da es sich weiterhin um eine unbestätigte Beta-Funktion handelt.
Der Haken an der neuen Funktion
Ganz ohne Bedingung funktioniert die Freigabe nicht. Voraussetzung ist, dass Nutzer ihr WhatsApp-Konto zuvor im sogenannten Accounts Center von Meta mit ihrem Instagram- oder Facebook-Konto verknüpfen. Erst dann tauchen die Inhalte der verbundenen Plattformen als zusätzliche Quelle im Medien-Picker auf.
Wer seine Konten bewusst getrennt halten möchte, muss nichts unternehmen: Ohne Verknüpfung bleibt WhatsApp wie gewohnt unabhängig von Instagram und Facebook nutzbar. Die Funktion ist damit freiwillig, nicht verpflichtend.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Die Funktion befindet sich aktuell in der Beta-Testphase für Android und iOS.
- Ein offizielles Startdatum für alle Nutzer hat Meta bisher nicht genannt.
- Voraussetzung ist eine freiwillige Verknüpfung im Accounts Center von Meta.
- Ohne Verknüpfung ändert sich für WhatsApp-Nutzer nichts.
- Geteilt werden können eigene Beiträge, Storys und Reels aus Instagram und Facebook.
Wann die Funktion offiziell und für alle Nutzer freigeschaltet wird, ist bislang offen. Erfahrungsgemäß dehnt Meta neue Beta-Funktionen schrittweise auf immer mehr Länder und Geräte aus.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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