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Ernährung

Airfryer im Test: Nur diese Geräte bereiten wirklich knusprige Pommes zu

Die Stiftung Warentest hat 42 Heißluftfritteusen geprüft. Nur eine Minderheit der Geräte überzeugte die Tester am Ende wirklich.

Heißluftfritteuse auf einer Küchenarbeitsplatte mit knusprigen Pommes
Symbolbild (KI-generiert)

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Heißluftfritteusen gehören in immer mehr deutschen Küchen zur Standardausstattung – versprochen wird knuspriges Essen mit deutlich weniger Fett als in der klassischen Fritteuse. Die Stiftung Warentest hat jetzt 42 aktuelle Modelle bekannter Hersteller geprüft. Wie viele davon tatsächlich überzeugen konnten, überrascht selbst erfahrene Käufer.

Wie gut sind Airfryer wirklich?

Für die aktuelle Ausgabe 9/2026 testete die Stiftung Warentest 42 Heißluftfritteusen namhafter Marken wie Cosori, Ninja, Philips, Tefal und Braun. Geprüft wurden sowohl 22 Modelle mit einem Garraum als auch 20 Geräte mit zwei Kammern. Die Preisspanne reichte dabei von rund 65 bis 300 Euro.

Diese Kriterien haben die Tester angelegt

Die Zubereitung von Pommes, Hähnchen, Gemüse, Brötchen und Muffins floss mit 60 Prozent am stärksten in die Bewertung ein. Hinzu kamen die Handhabung mit 30 Prozent, die Sicherheit mit 5 Prozent sowie Umwelteigenschaften wie Stromverbrauch und Lautstärke mit weiteren 5 Prozent. Zusätzlich prüften die Tester die Innenbeschichtung der Garräume auf PFAS-Fluorverbindungen.

Wo viele Geräte scheiterten

Bei etlichen Modellen wurden die Pommes laut Stiftung Warentest zu dunkel, ungleichmäßig gebräunt oder teilweise sogar angebrannt. Die Unterschiede bei der Gleichmäßigkeit der Garung fielen zwischen den Geräten besonders groß aus – ein Kriterium, das viele Käufer beim Kauf kaum berücksichtigen.

Am Ende überzeugten nur 18 der 42 getesteten Heißluftfritteusen die Prüfer in der Gesamtbewertung, 17 Geräte bereiteten Pommes „sehr gut“ oder „gut“ zu. Gute Modelle gibt es der Untersuchung zufolge bereits für unter 100 Euro – ein hoher Preis ist demnach kein Garant für ein gutes Ergebnis.

Ein oder zwei Garräume – was lohnt sich?

Geräte mit zwei getrennten Garräumen erlauben es, gleichzeitig zwei unterschiedliche Gerichte bei jeweils eigener Temperatur zuzubereiten – praktisch etwa, wenn Pommes und Hähnchen gleichzeitig fertig werden sollen. Dafür nehmen sie meist mehr Platz auf der Arbeitsfläche ein als Modelle mit nur einem Garraum. Die Stiftung Warentest fand bei beiden Bauformen sowohl überzeugende als auch enttäuschende Geräte, sodass die Anzahl der Kammern allein kein verlässliches Qualitätsmerkmal ist.

Auch beim Stromverbrauch und der Lautstärke zeigten sich im Test teils deutliche Unterschiede zwischen den Modellen. Wer einen Airfryer vor allem wegen des Fettverzichts kauft, sollte laut den Testern zusätzlich auf eine leichte Reinigung und eine verständliche Bedienungsanleitung achten, da diese Punkte in die Handhabungsnote einfließen.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Stiftung Warentest prüfte 42 Airfryer-Modelle bekannter Marken wie Cosori, Ninja, Philips, Tefal und Braun.
  • Nur 18 von 42 Geräten überzeugten die Tester in der Gesamtbewertung.
  • Die Zubereitungsqualität von Pommes und Co. macht 60 Prozent der Endnote aus.
  • Die Geräte wurden zusätzlich auf PFAS-Fluorverbindungen in der Innenbeschichtung geprüft.
  • Gute Modelle sind laut Test schon für unter 100 Euro erhältlich.

Die vollständige Modell-Liste mit allen Einzelnoten veröffentlicht die Stiftung Warentest auf ihrer Webseite test.de.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.