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Gesundheit

Weltherztag: Diese acht Faktoren entscheiden über Ihr Herz

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Am Weltherztag zeigt die Deutsche Herzstiftung, wie viele Fälle sich eigentlich vermeiden ließen.

Arzt misst Blutdruck bei einem Patienten in einer hellen Praxis
Symbolbild (KI-generiert)

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für rund 40 Prozent aller Todesfälle in Deutschland verantwortlich – mehr als jede andere Krankheitsgruppe. Am Weltherztag ruft die Deutsche Herzstiftung deshalb dazu auf, genauer hinzusehen. Welche acht Faktoren dabei im Mittelpunkt stehen und wie viele Erkrankungen sich eigentlich vermeiden ließen, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen.

Warum ist der Weltherztag in diesem Jahr wichtig?

Der Weltherztag findet jährlich am 29. September statt. Die Deutsche Herzstiftung stellt ihre diesjährige Aufklärungsarbeit unter das Motto „Gib ACHT für ein starkes Herz“ und wird dabei von Fachgesellschaften wie dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen sowie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände unterstützt. Der Hintergrund: Laut Robert Koch-Institut sind zwischen 20 und 30 Millionen Menschen in Deutschland von Bluthochdruck betroffen, einem der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Wie stark belasten Herzerkrankungen das Land?

Die Zahlen der Deutschen Herzstiftung zeigen das Ausmaß: Mehr als 300.000 Menschen erleiden hierzulande jedes Jahr einen Herzinfarkt. Rund zwei Millionen Menschen leben mit einer Herzschwäche, etwa eine Million mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, bei der sich die Arterien vor allem in den Beinen verengen. EU-weit summieren sich die Kosten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf etwa 282 Milliarden Euro pro Jahr.

Welche acht Faktoren stehen im Fokus?

Die Kampagne orientiert sich am Konzept „Life’s Essential 8″, das acht beeinflussbare Bereiche zusammenfasst: Blutdruck, Cholesterinwerte, Blutzucker, Körpergewicht, Rauchfreiheit, Ernährung, Schlaf und Bewegung. Fachleute betonen zudem geschlechtsspezifische Unterschiede: Bei Frauen wird die Diagnose oft später gestellt, die Behandlung fällt seltener leitliniengerecht aus, und bei mehr als der Hälfte steigt der Blutdruck rund um die Wechseljahre spürbar an.

Wie viele Erkrankungen ließen sich eigentlich vermeiden?

Das ist die zentrale Botschaft des Weltherztags: Nach Einschätzung der Fachgesellschaften ließe sich über die Hälfte aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern, würden die größten Risikofaktoren rechtzeitig erkannt und gezielt reduziert. Als Richtwert für zu Hause gemessenen Blutdruck gilt ein Wert unter 135/85 mmHg. Ab einem Alter von 50 Jahren empfehlen Fachleute eine strukturierte Risikoerfassung, die Alter, Geschlecht, Raucherstatus und Cholesterinwerte einbezieht. Als Warnsignale gelten belastungsabhängige Schmerzen, spürbare Pulsveränderungen und Schwellungen in den Beinen.

Damit diese Botschaft auch im Alltag ankommt, setzen Apotheken und Kardiologen zunehmend auf niedrigschwellige Angebote. Blutdruckmessungen direkt vor Ort, digitale Programme zur Begleitung von Risikopatienten und telemedizinische Sprechstunden sollen die Hürde senken, sich überhaupt mit dem eigenen Risiko zu beschäftigen. Gerade weil viele Risikofaktoren lange keine spürbaren Beschwerden verursachen, bleibt die regelmäßige Kontrolle nach Einschätzung von Fachleuten der wichtigste erste Schritt.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen rund 40 Prozent aller Todesfälle in Deutschland.
  • Mehr als 300.000 Menschen erleiden hierzulande jährlich einen Herzinfarkt.
  • Rund 20 bis 30 Millionen Deutsche haben laut Robert Koch-Institut Bluthochdruck.
  • Über die Hälfte aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt Fachleuten zufolge als vermeidbar.
  • Ein zu Hause gemessener Blutdruck unter 135/85 mmHg gilt als Orientierungswert.

Die Deutsche Herzstiftung und ihre Partner wollen die Aufklärung in den kommenden Jahren mit weiteren Vorsorgeangeboten und digitalen Hilfsmitteln zur Blutdruckkontrolle ausbauen.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.