Gesundheit
Zeitumstellung 2026: Warum sie in diesem Jahr besonders früh kommt
Bald werden die Uhren wieder zurückgestellt. In diesem Jahr fällt der Termin auf ein besonders frühes Datum – mit Folgen für den Schlafrhythmus.

Von D247 Redaktion ·
Millionen Menschen in Deutschland müssen bald wieder an den Uhren drehen. Die Winterzeit kommt in diesem Jahr auffällig früh, so früh wie zuletzt vor sechs Jahren. Was das für den eigenen Schlaf bedeutet, wissen viele erst, wenn die ersten müden Morgen da sind.
Wann genau werden die Uhren umgestellt?
In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 ist es so weit: Um 3 Uhr morgens springen die Uhren eine Stunde zurück auf 2 Uhr. Die Mitteleuropäische Sommerzeit endet, die Normalzeit beginnt. Für die meisten Menschen bedeutet das zunächst eine Stunde mehr Schlaf in dieser Nacht.
Warum der Termin von Jahr zu Jahr wandert
Nach den geltenden EU-Regeln endet die Sommerzeit stets am letzten Sonntag im Oktober. Weil dieser Sonntag kalendarisch verschieden früh oder spät liegen kann, verschiebt sich auch die Zeitumstellung. 2026 fällt sie auf den frühestmöglichen Kalendertag. Zuletzt war das 2020 der Fall. Im Jahr 2025 wurden die Uhren erst am 26. Oktober zurückgestellt, 2027 wird die Umstellung sogar erst am 31. Oktober stattfinden.
Der Streit um die Abschaffung geht weiter
Seit Jahren wird über ein Ende der halbjährlichen Zeitumstellung diskutiert. Die EU-Kommission schlug bereits 2018 vor, die Umstellung abzuschaffen, das Europaparlament stimmte 2019 zu. Bis heute konnten sich die Mitgliedstaaten aber nicht auf eine gemeinsame Linie einigen, etwa darauf, ob dauerhaft Sommer- oder Winterzeit gelten soll. Eine Studie, deren Ergebnisse bis Ende 2026 vorliegen sollen, könnte der Debatte neue Impulse geben.
Für den Körper ist die Umstellung im Herbst zwar die harmlosere der beiden jährlichen Varianten, spurlos bleibt sie aber nicht. Die innere Uhr richtet sich nach dem Tageslicht. Springt die Uhrzeit, braucht der Körper einige Tage, um sich anzupassen. Manche Menschen schlafen in dieser Zeit schlechter ein oder fühlen sich tagsüber müder als sonst.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Die Uhren werden in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 zurückgestellt.
- Es ist die früheste Zeitumstellung seit 2020.
- Normalerweise normalisiert sich der Schlafrhythmus nach ein bis zwei Wochen wieder.
- Schlafforscher Alfred Wiater empfiehlt langfristig eine dauerhafte Normalzeit.
- Regelmäßige Schlafzeiten und Tageslicht am Morgen helfen beim Umstellen.
Ob die Zeitumstellung langfristig abgeschafft wird, bleibt offen. Die für Ende 2026 erwartete Studie dürfte die politische Debatte in der EU wieder neu anstoßen.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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