Mobilität
WAZ: Merkel hat es leichter!
Westdeutsche Allgemeine Zeitung Essen (ots) – Weshalb Peer Steinbrück es schwerer hat als Angela Merkel und Gerhard Schröder? Der SPD-Mann wäre nie auch nur Kanzlerkandidat geworden, hätte ein Parteitag seine Agenda vorher absegnen müssen.…
Aus dem alten DEUTSCHLAND247-Archiv rekonstruiert.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung Essen (ots) – Weshalb Peer Steinbrück es schwerer hat als Angela Merkel und Gerhard Schröder? Der SPD-Mann wäre nie auch nur Kanzlerkandidat geworden, hätte ein Parteitag seine Agenda vorher absegnen müssen. Merkel muss nicht mal fragen, sie kann ihre CDU quasi im Alleingang auf links drehen. Das wäre so, als würde Steinbrück von der SPD erfolgreich den Wiedereinstieg in die Atomkraft verlangen können. Weshalb das so ist? Die CDU hat zwar ein Parteiprogramm, ist aber keine Programmpartei, sondern ein Kanzlerwahlverein. Kanzler, also Macht und Erfolg vor Programm, lautet bei den Christdemokraten die Reihenfolge. Das findet die SPD furchtbar, so lange sie nicht regieren muss. Helmut Schmidt wie Gerhard Schröder sehnten sich in ihrer jeweiligen Kanzlerschaft phasenweise nach einer parteifreien Regentschaft.
Schmidt strebte nie den Parteivorsitz an, was vielleicht ein Fehler war. Schröder wollte Parteitage durch ein Bündnis für Arbeit quasi überflüssig machen, was misslang. Merkel muss die CDU nicht fürchten. Noch nie hat ein CDU-Chef in so kurzer Zeit diese Partei derart verändert: Atom-Ausstieg, Förderung erneuerbarer Energien, Mindestlohn, Finanz-Transaktionssteuer, Frauenquote, und so weiter. Die Gesellschaft, die politische Mitte, ist nach links gedriftet, die CDU, rigoros geführt von Merkel, klaglos mit ihr. Schmidt hätte gegen die SPD nie seine Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik ändern können, um den sozialliberalen Bruch abzuwenden. Über die Entfremdung zwischen Schröder und seiner Partei konnte sogar eine neue Partei entstehen. Ändert Steinbrück seine Partei oder ändert die SPD Steinbrück?
Der Konflikt, siehe die Rentendebatte, ist erst einmal vertagt. Er rückt damit näher an die Bundestagswahl. In der CDU ist die Machtfrage geklärt, in der SPD nicht. Die Sozialdemokraten haben ein Eigenleben und die Vorstellung, sich hinter ihrem nunmehr wichtigsten Mann einfach mal einzureihen, ist den meisten von ihnen fremd. Schon empfehlen manche Steinbrück, sich gegen die eigene Partei mit dem Volk zu verbünden. Abgesehen von der Frage, wer das Volk ist: So was kann funktionieren. Aber nicht in der SPD.
Leitartikel von Ulrich Reitz Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 – 804 6519 zentralredaktion@waz.de Weiter zum Originaltext: http://www.presseportal.de/pm/55903/2336816/westdeutsche_allgemeine_zeitung/mail Weitere Deutschland Parteien News & Infos auf Parteien-News.de – dem freien Parteien News Portal mit aktuellen News und Artikeln "WAZ: Merkel hat es leichter!" | Anmelden oder Einloggen | 0 Kommentare Grenze -1 0 1 2 3 4 5 kein Kommentar geschachtelt flach Diskussionsfaden Alte zuerst Neue zuerst Höchste Punktzahl zuerst Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.
Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden Ähnliche News bei Deutschland-24/7.de: WAZ: Steinbrück, der Selbstverkäufer! (Deutschland-247, 30.10.2012) Essen (ots) – Peer Steinbrück ist ein genialer Selbstverkäufer. In nur drei Jahren verdiente der Sozialdemokrat mit Vorträgen rund 1,25 Millionen Euro. Solche Dimensionen kennen normale Bürger allenfalls aus Tagträumen von einem Lottogewinn. Steinbrück verhielt sich marktkonform, wenn er Geld für eine Leistung kassierte. Es gibt keinen Grund, ihn ethisch zu verurteilen. Und doch macht es einen Unterschied, ob einer von der FDP oder von der SPD 1,25 Millionen kassiert. Den Unterschied machen unterm Strich die Wähler aus. Viele Anhänger der Partei der kleinen Leute werden sich fragen, ob ihr Kandidat eine Vorstellung von ihrem Leben hat.
Weitere Deutschland Parteien News & Infos auf Parteien-News.de – dem freien Parteien News Portal mit aktuellen News und Artikeln WAZ: Schäubles Haushalts-Traum! (Deutschland-247, 29.10.2012) Essen (ots) – So schlecht kann es den Griechen gar nicht gehen, dass ein deutscher Finanzminister nicht noch in der Lage wäre, schillernde Seifenblasen in die Luft zu pusten. Auch Wolfgang Schäuble hat einen Traum. Es ist derselbe, der schon seinen beiden Vorgängern letztlich zur Fata Morgana zerrann. Doch Schäuble wähnt sich dem Ziel näher denn je. Er will die "schwarze Null", den ausgeglichenen Bundeshaushalt, viel früher erreichen als geplant. Geht es nach ihm, werden die Vorgaben der Schuldenbremse, die nur noch ein minimales Defizit gestatten, bereits im nächsten Jahr statt erst 2016 erfüllt.
Und für 2014 könnte sich Wolfgang Schäuble erst- mals ein Null-Defizit vorstellen, freilich mit der Einschränkung, die schwarz-gelbe Koalition in Berlin müsse für die dazu notwendigen Entscheidungen dann auch die Kraft aufbringen. Damit kommt Schäuble scheinbar den Liberalen entgegen, die die Forderung nach dem Verzicht auf Neuversch … WAZ: Krafts Gespür für Straßenthemen! (Deutschland-247, 25.10.2012) Essen (ots) – Monatelang schien es zu den zentralen Gestaltungsaufgaben der Landespolitik zu gehören, die Dichtheit privater Abwasserleitungen sicherzustellen. Umweltschützer, Bürgerinitiativen, Handwerker und Hausbesitzer stritten so beherzt über Kosten und Nutzen des "Kanal-TÜVs", dass sich Regierung und Opposition im Düsseldorfer Landtag einander nur ratlos die Verantwortung für ein 17 Jahre altes Wasserschutzgesetz zuschoben.
Spät, aber nicht zu spät hat nun Ministerpräsidentin Hannelore Kraft persönlich dem unwürdigen Treiben ein Ende gesetzt. Sie wischte eine landesweite Durchleuchtung von sämtlichen 200 000 Kilometern privater Abwasserrohre vom Tisch. Die SPD-Politikerin entledigte sich eines Gesetzes, das viel Ärger und überschaubaren umweltpolitischen Nutzen versprach. Erstmals seit ihrer Wiederwahl zeigt Kraft, dass sie sehr wohl "durchzuregieren" versteht, wenn es um ihren Nimbus als populäre Landesmutter geht … WAZ: Die CSU macht es Wulff nach! (Deutschland-247, 25.10.2012) Essen (ots) – Und wieder hat einer zum Telefon gegriffen – und sich dabei die Finger verbrannt. Der Sprecher von CSU-Chef Seehofer versuchte offensichtlich, beim ZDF einen Beitrag über die Konkurrenz von der SPD in den prominenten Hauptnachrichten zu verhindern.
Der Vorfall vom Wochenende, der aus ZDF-Kreisen gegenüber mehreren Medien bestätigt wurde, zeigt zweierlei. Erstens: In der CSU liegen die Nerven blank. Ein Jahr vor der Bayern-Wahl ist die Angst vor einer Schlappe größer als vermutet. Und zweitens: Manche lernen nie dazu, selbst Christian Wulffs peinliche Handy-Affäre mit der Bildzeitung hatte anscheinend keine abschreckende Wirkung. Die Arroganz der Macht kennt keine Hemmungen. Horst Seehofer, der gewiefte Polit-Profi, hat sofort gemerkt, wie viel Sprengstoff in der Sache steckt – und seine Mitarbeiter umgehend zum Entlastungsangriff ausschwärmen lassen. Was nicht bedeuten muss, dass di … WAZ: Christdemokratisch verunsichert! (Deutschland-247, 23.10.2012) Essen (ots) – Es ist ein periodisch auftauchendes Gespenst, dem Ungeheuer von Loch Ness nicht unähnlich.
In der CDU geht die Sorge um, von großstädtischen Wählern nicht mehr gemocht zu werden. Das Thema ist seit Jahren verknüpft mit einem christdemokratischen Richtungsstreit. Mit dem Hinweis auf Wahlergebnisse in großen Städten mahnen "Modernisierer" eine noch weitergehende Hinwendung zu zeitgenössischen Befindlichkeiten an. Ebenfalls mit dem Hinweis auf Wahlergebnisse warnen "Konservative", das Stammpublikum zu vernachlässigen. Seit Jahren dreht sich die Debatte im Kreis. Der politische Gegner reibt gerne Salz in die Wunde. Gestern waren es die vor Siegesbesoffenheit außer Rand und Band geratenen Grünen, die Herrn Kuhns Erfolg zum Signal einer "Zeitenwende", sich selbst für "hegemonial" und die CDU für nicht mehr mehrheitsfähig erklärten. Wahr ist: Die Wähler sind nicht mehr so berechenbar wie früher. Das verunsichert die tr …
WAZ: Schummeln verjährt nicht! (Deutschland-247, 23.10.2012) Essen (ots) – Koch-Mehrin hat bei ihrer Doktorarbeit so dreist geschummelt, dass ihr die Uni Heidelberg den Doktortitel aberkannt hat. Ihr langes Schweigen zum Thema rührt aber nicht von Scham und Demut darüber, beim Abschreiben erwischt worden zu sein. Denn angesichts der Debatte im Fall Schavan meldet sich Koch-Mehrin nun kess zu Wort.
Demnach seien vor allem Politiker der FDP und der Union im Visier der Plagiatsjäger, was sie zu der steilen These hinreißt: "Da geht es nicht um die Reinheit der Wissenschaft, sondern um den Skandal." Weitere Deutschland Parteien News & Infos auf Parteien-News.de – dem freien Parteien News Portal mit aktuellen News und Artikeln WAZ: Westerwelle hält an EU-Beitritt Kroatiens fest! (Deutschland-247, 17.10.2012) Essen (ots) – Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hält an einem EU-Beitritt Kroatiens fest. "Es wird keine Rabatte geben, aber auch keine nachträglichen Erschwerungen", sagte er der WAZ-Mediengruppe. Er reagierte damit auf Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), der zuletzt einen EU-Erweiterungsstopp gefordert hatte. Westerwelle hält dagegen, was vereinbart sei, müsse auch gelten. Der aktuelle Bericht …
Archiv-ID: 23078 | Wayback-Snapshot: 20121030093603
Fans in großer Sorge um Sarah Connor: „Brauchen dich lebend“
Europäische Staaten lehnen US-Friedensplan ab: Sorge vor politischen und wirtschaftlichen Folgen
Bio-Schnitzel für 42 Euro: Was Gäste beim Münchner Restaurant wirklich bekommen
Koalition am Scheideweg: Karin Prien fordert Verschiebung der Abstimmung im Rentenstreit
EU-Gericht setzt klare Grenzen: Alkoholfreier „Gin“ darf nicht einfach „Gin“ heißen
Polar-Kälte stürzt auf Deutschland: Wo Schnee fällt, wo es glatt wird – Jetzt kommt die Winterpeitsche!
Fans in großer Sorge um Sarah Connor: „Brauchen dich lebend“
Europäische Staaten lehnen US-Friedensplan ab: Sorge vor politischen und wirtschaftlichen Folgen
Polar-Kälte stürzt auf Deutschland: Wo Schnee fällt, wo es glatt wird – Jetzt kommt die Winterpeitsche!
Deutschland vor Wetterumschwung: Kälte, Regen und ein überraschender Winterhauch
Koalition am Scheideweg: Karin Prien fordert Verschiebung der Abstimmung im Rentenstreit