Blaulicht
Raserei auf der A61: Mit diesem Tempo jagten sich Porsche und Ferrari
Zwei Sportwagen lieferten sich auf der A61 ein gefährliches Rennen durch dichten Verkehr – jetzt zeigen die Ermittlungen, wie schnell sie wirklich waren.

Von D247 Redaktion ·
Auf der A61 zwischen Frankenthal und Alzey haben sich am Sonntagmittag ein Porsche und ein Ferrari ein gefährliches Wettrennen geliefert. Die beiden Sportwagen schlängelten sich durch dichten Verkehr, überholten rechts und schnitten andere Fahrzeuge – mindestens eine Autofahrerin geriet dabei in Gefahr. Wie schnell die beiden Wagen dabei tatsächlich unterwegs waren, zeigen jetzt die Ermittlungen der Polizei.
Was ist auf der A61 passiert?
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 12:51 Uhr auf der A61 in Fahrtrichtung Koblenz, zwischen den Anschlussstellen Frankenthal und Alzey. Trotz dichten Verkehrsaufkommens fuhren die beiden Fahrer dicht hintereinander und nebeneinander, wechselten abrupt die Spur und überholten verbotenerweise auf der rechten Fahrbahn.
Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, die zur Verkehrsdirektion Mainz gehört, wurden auf das riskante Fahrverhalten aufmerksam und stoppten beide Fahrzeuge auf der Strecke.
Wie gefährlich war die Fahrweise wirklich?
Nach Angaben der Polizei gerieten andere Verkehrsteilnehmer durch die Manöver der beiden Sportwagen in Gefahr. Mindestens eine Autofahrerin musste demnach ausweichen oder abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Solche illegalen Autorennen sind in Deutschland kein Kavaliersdelikt: Seit einer Verschärfung des Strafgesetzbuchs ist bereits das Rennen mit nur einem Fahrzeug strafbar, wenn dabei besonders rücksichtslos gefahren wird. Verurteilte Raser müssen mit Geldstrafen, Fahrverbot oder sogar einer Freiheitsstrafe rechnen, der Führerschein wird in vielen Fällen sofort beschlagnahmt.
Was sagt die Polizei zu dem Tempo der beiden Wagen?
Die Ermittlungen der Autobahnpolizei ergaben, dass Porsche und Ferrari zeitweise mit bis zu 170 Kilometern pro Stunde durch den dichten Verkehr fuhren. Bei dieser Geschwindigkeit blieb den anderen Fahrern kaum Zeit, auf die plötzlichen Spurwechsel und riskanten Überholmanöver zu reagieren.
Die Polizei hat gegen beide Fahrer Verfahren eingeleitet. Zu möglichen strafrechtlichen Konsequenzen äußerte sich die Dienststelle bislang nicht.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 27. September 2026, gegen 12:51 Uhr auf der A61 zwischen Frankenthal und Alzey.
- Porsche und Ferrari waren laut Polizei zeitweise bis zu 170 km/h schnell unterwegs.
- Mindestens eine Autofahrerin wurde durch die riskanten Fahrmanöver gefährdet.
- Illegale Autorennen sind in Deutschland auch mit nur einem beteiligten Fahrzeug strafbar.
- Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim sucht unter der Telefonnummer 06701 919100 weitere Zeugen und Betroffene.
Die Polizei wertet nun die Angaben der gestoppten Fahrer sowie mögliche Zeugenaussagen aus. Wer durch die beiden Sportwagen behindert oder gefährdet wurde, kann sich weiterhin bei der Dienststelle melden.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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