Tiere
17 Katzen ausgesetzt: Polizei sucht Zeugen nach Fund in Wildenrath
Fünf Transportboxen mit 17 Katzen wurden im Gebüsch an einem Flugplatz in NRW entdeckt. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Von D247 Redaktion ·
Fünf Transportboxen, versteckt im Gebüsch an einem Flugplatz in Nordrhein-Westfalen – darin 17 Katzen, einige davon erst wenige Wochen alt. Die Polizei sucht jetzt nach denjenigen, die die Tiere dort zurückgelassen haben.
Was ist am Flugplatz Wildenrath passiert?
Am Donnerstag, den 24. September, entdeckten Zeugen gegen 16:40 Uhr die fünf Transportboxen im Gebüsch am Flugplatz Wildenrath bei Wegberg im Kreis Heinsberg. Darin befanden sich insgesamt 17 Katzen.
Nach dem Zustand der Tiere zu urteilen, hatten die Boxen nach Einschätzung der Polizei bereits rund 24 Stunden zuvor dort gestanden. Unter den Katzen waren auch junge Tiere im Alter von erst etwa vier Wochen.
So reagierte die Polizei auf den Fund
Die Kreispolizeibehörde Heinsberg hat die Ermittlungen übernommen. Das Aussetzen von Tieren ist in Deutschland kein Kavaliersdelikt: Nach Paragraf 3 des Tierschutzgesetzes ist es verboten, ein Tier auszusetzen oder zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen. Als Ordnungswidrigkeit kann das mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
Um herauszufinden, wer die Boxen am Flugplatz abgestellt hat, ist die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Bislang ist unklar, ob es sich um einen einzelnen Halter oder um mehrere Tiere aus unterschiedlichen Haushalten handelt.
Der Zeugenaufruf im Detail
Erst vier Tage nach dem Fund, am 28. September, machte die Polizei Heinsberg den Fall öffentlich und rief gezielt zur Mithilfe auf. Gesucht werden Personen, die im fraglichen Zeitraum am Flugplatz Wildenrath verdächtige Beobachtungen gemacht haben – etwa Fahrzeuge oder Personen, die sich dort ungewöhnlich verhalten haben.
Wer Hinweise geben kann, soll sich beim Kriminalkommissariat in Hückelhoven unter der Telefonnummer 02452 920 0 melden. Alternativ nimmt die Polizei Nordrhein-Westfalen Hinweise auch online über ihre Internetseite entgegen.
Was mit den gefundenen Katzen passiert ist
Zum Verbleib und Gesundheitszustand der 17 geretteten Katzen machte die Polizei in ihrer Mitteilung keine näheren Angaben. In vergleichbaren Fällen übernehmen üblicherweise Tierschutzvereine oder Tierheime vor Ort die weitere Versorgung der Fundtiere, bis Besitzer ermittelt sind oder die Tiere vermittelt werden können.
Auffällig ist die Zahl von 17 Tieren aus fünf verschiedenen Boxen an einem einzigen Fundort. Das deutet darauf hin, dass hier mehrere Würfe oder größere Bestände auf einmal zurückgelassen wurden – und nicht nur ein einzelnes Haustier.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Der Fund datiert vom 24. September, öffentlich gemacht hat ihn die Polizei erst am 28. September.
- Unter den 17 Katzen waren auch vier Wochen alte Jungtiere.
- Aussetzen von Tieren ist verboten und kann als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
- Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Hückelhoven unter 02452 920 0 entgegen.
- Beobachtungen können auch online über die Internetseite der Polizei Nordrhein-Westfalen gemeldet werden.
Ob sich durch den Zeugenaufruf Spuren zu den Verantwortlichen ergeben, ist derzeit offen. Die Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Heinsberg dauern an.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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