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Tiere

Schwan in Schleusenkammer gefangen: So gelang die Rettung in Hünxe

Sechs Meter tief saß ein Schwan in einer Kanalschleuse in Hünxe fest. Die Feuerwehr musste sich einiges einfallen lassen.

Feuerwehrleute bergen einen weißen Schwan mit Leiter und Rettungsbox aus einer tiefen Kanalschleuse
Symbolbild (KI-generiert)

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Ein Schwan hat in Hünxe am Wesel-Datteln-Kanal einen dramatischen Sturz überlebt. Das Tier steckte tief unter der Erdoberfläche fest und kam alleine nicht mehr heraus. Wie die Feuerwehr den Vogel am Ende doch noch befreite, zeigt einen ungewöhnlichen Einsatz.

Wo geriet der Schwan in Not?

Der Einsatz ereignete sich an der Straße „An der Schleuse“ in Hünxe direkt am Wesel-Datteln-Kanal. Der Schwan war in eine Schleusenkammer gestürzt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Die Feuerwehr Hünxe wurde am Morgen um 9.58 Uhr mit dem Stichwort „Tier in Not“ alarmiert.

Wie tief steckte das Tier fest?

Die Schleusenkammer, in der sich der Schwan befand, ist rund sechs Meter tief. Für die Einsatzkräfte bedeutete das eine besondere Herausforderung: Ein direkter Zugriff von oben war wegen der Tiefe nicht ohne Weiteres möglich, gleichzeitig durfte das Tier bei der Rettung nicht verletzt werden.

Der Wesel-Datteln-Kanal ist eine wichtige Binnenwasserstraße im Ruhrgebiet und verbindet den Rhein mit dem Dortmund-Ems-Kanal. Schleusenanlagen wie jene in Hünxe regeln dort die Wasserstände für die Schifffahrt – für Tiere bergen die glatten, steilen Betonwände solcher Anlagen aber ein erhebliches Risiko.

Wie lief die Rettung ab?

Die Feuerwehrleute näherten sich dem Schwan über eine Leiter und sicherten ihn in einer Tierrettungsbox. Anschließend hob ein vor Ort verfügbarer Kran der Firma die Box aus der Schleusenkammer. Der gesamte Einsatz dauerte nach Angaben der Einsatzkräfte etwa 45 Minuten.

Wie geht es dem Schwan heute?

Der Vogel machte nach der Rettung einen sichtlich guten Eindruck und wirkte unverletzt. Die zuständige Kommunalbehörde übernahm das Tier direkt im Anschluss und setzte es wieder in die Freiheit. Verletzungen wurden nicht festgestellt.

Höckerschwäne wie der gerettete Vogel stehen in Deutschland unter besonderem Schutz und dürfen nicht gestört, gefangen oder verletzt werden. Genau deshalb übernehmen bei solchen Einsätzen am Ende meist Kommunen oder Naturschutzbehörden die weitere Versorgung und Freilassung der Tiere.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Wildtiere in Notlagen wie verletzte oder eingeklemmte Vögel sollten über den Notruf 112 gemeldet werden, nicht eigenständig geborgen werden.
  • Schleusenanlagen und Kanäle sind für viele Wasservögel eine unterschätzte Gefahrenquelle mit glatten, steilen Wänden.
  • Freiwillige Feuerwehren rücken bundesweit regelmäßig zu Tierrettungen aus, auch wenn kein Personenschaden vorliegt.
  • Nach erfolgreicher Rettung entscheiden meist Kommunen oder Naturschutzbehörden über Auswilderung oder tierärztliche Versorgung.

Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wurden nicht bekannt. Der Wesel-Datteln-Kanal bleibt für die Feuerwehr Hünxe ein regelmäßiger Einsatzort für Tierrettungen.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.