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Vermischtes

Oktoberfest-Halbzeit 2026: So viele Gäste kamen noch nie auf die Wiesn

Zur Halbzeit des Oktoberfests zählt München rund 3,8 Millionen Besucher – deutlich mehr als im Vorjahr. Was hinter dem Rekordzulauf steckt.

Bierfestzelt mit vielen Gästen an langen Tischen, Symbolbild zum Oktoberfest
Symbolbild (KI-generiert)

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Auf dem Oktoberfest in München drängen sich in diesem Jahr so viele Menschen wie noch nie zur Halbzeit des Festes. Rund 3,8 Millionen Gäste haben die Wiesn bereits besucht – deutlich mehr als im Vorjahr. Wie stark der Zulauf tatsächlich zugenommen hat und was die Besucher diesmal anders trinken, zeigt die aktuelle Bilanz der Festleitung.

Wie viele Menschen waren bislang auf der Wiesn?

Zur Halbzeit des Oktoberfests 2026 zählte die Festleitung rund 3,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 3,5 Millionen. Das entspricht einem Plus von etwa 8,6 Prozent.

Besonders auffällig ist die Verteilung über die Woche: Von Montag bis Donnerstag kamen 18,5 Prozent mehr Gäste als im Vorjahreszeitraum. Am ersten Wochenende dagegen war der Andrang etwas geringer als sonst üblich.

Warum kommen plötzlich mehr Gäste unter der Woche?

Die Festleitung führt den stärkeren Zulauf an den Werktagen auf eine gezielte Besucherlenkung zurück. Mit der Verteilung über mehr Wochentage soll das Gedränge an den ohnehin stark besuchten Wochenenden verringert werden.

Das Konzept scheint aufzugehen: Trotz der insgesamt höheren Besucherzahl blieb es nach Angaben der Festleitung in der ersten Festwoche ruhig. Die Zahl der polizeilich erfassten Delikte und Vorfälle lag nicht über dem üblichen Niveau vergangener Jahre.

Was trinken die Wiesn-Besucher in diesem Jahr anders?

Beim Bierkonsum zeichnet sich ein Wandel ab. Der Ausschank von klassischem Festbier ging um 1,4 Prozent zurück. Gleichzeitig legte alkoholfreies Bier um 4,5 Prozent zu, Weißbier sogar um 15 Prozent. Als neuer Trend etabliert sich zudem der saure Radler.

Auch bei den Ordnungszahlen zeigt sich ein gemischtes Bild: Rund 52.000 Maßkrüge wurden bislang eingesammelt, nachdem Gäste versucht hatten, sie mitzunehmen – im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt noch etwa 59.000. Die Zahl der Diebstahlversuche sank von rund 112.000 auf etwa 105.000, die Fundsachen gingen um rund 40 Prozent zurück.

Wie geht es auf der Wiesn jetzt weiter?

Das Oktoberfest dauert noch bis zum 4. Oktober 2026. Bleibt der Zulauf der vergangenen Wochen bestehen, dürfte die Gesamtbesucherzahl am Ende des Festes über der des Vorjahres liegen. Die Festleitung zog bereits zur Halbzeit eine positive Bilanz des bisherigen Verlaufs.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit gibt es Fortschritte: Das gesamte Fest wird mit Ökostrom versorgt, der Stromverbrauch lag in der ersten Festwoche mit rund 1,15 Millionen Kilowattstunden knapp vier Prozent unter dem Vorjahreswert.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Zur Halbzeit zählte die Wiesn 2026 rund 3,8 Millionen Besucher – 8,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
  • Unter der Woche kamen 18,5 Prozent mehr Gäste, das Wochenende war dagegen etwas ruhiger als sonst.
  • Alkoholfreies Bier und Weißbier legen deutlich zu, klassisches Festbier verliert leicht.
  • Diebstahlversuche und eingesammelte Maßkrüge gingen im Vergleich zum Vorjahr zurück.
  • Das Fest läuft noch bis zum 4. Oktober 2026.

In den kommenden Tagen zeigt sich, ob der Besucherrekord bis zum Ende des Festes Bestand hat oder ob sich der Zustrom in der zweiten Hälfte noch einmal verändert.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.