Vermischtes
Schiff kracht in Anleger: Warum eine Rhein-Brücke in Unkel einstürzte
Ein Tankmotorschiff riss in Unkel eine komplette Landungsbrücke aus der Verankerung. Was die Wasserschutzpolizei zum Hergang sagt.

Von D247 Redaktion ·
Ein Tankmotorschiff hat am Sonntagmorgen im rheinland-pfälzischen Unkel eine komplette Landungsbrücke aus ihrer Verankerung gerissen. Die Anlegestelle stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Wie es zu der Kollision kam und was das für Ausflügler auf dem Rhein bedeutet, ist jetzt klarer.
Was ist am Rheinufer in Unkel genau passiert?
Kurz nach 10 Uhr kollidierte ein stromaufwärts in Richtung Köln-Düsseldorf fahrendes Tankmotorschiff mit der Landungsbrücke der Köln-Düsseldorfer-Personenschifffahrt (KD) in Unkel im Landkreis Neuwied. Durch den Aufprall wurde die Brücke komplett aus ihrer Verankerung gerissen und stürzte aus rund vier Metern Höhe auf die darunterliegende Rheinuferpromenade.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Auch das Tankmotorschiff selbst kam mit nur geringfügigen Schäden davon.
Welche Rolle spielt die Anlegestelle für den Rhein-Tourismus?
Die betroffene Landungsbrücke gehört der Köln-Düsseldorfer-Personenschifffahrt und dient normalerweise als Übergang für Passagiere zwischen Ufer und Anlegestelle. Über sie werden auch Palettenfahrzeuge vom Ufer zur Anlegestelle bewegt, mit denen Fracht und Ausrüstung für den laufenden Betrieb transportiert werden.
Unkel liegt am Rand des Naturparks Rhein-Westerwald mitten im Mittelrheintal und ist ein regelmäßiger Halt für Ausflugsschiffe der Personenschifffahrt auf dieser touristisch stark frequentierten Rheinstrecke. Gerade an sonnigen Herbstwochenenden nutzen viele Ausflügler die Anlegestellen entlang des Rheins für Schiffstouren zwischen den Weinorten der Region.
Ein an der Brücke befestigter Schwimmkörper ist über zwei Ketten gesichert und verhinderte, dass das Bauwerk weiter abtreiben konnte. Nach ersten Angaben hat der aktuell niedrige Wasserstand des Rheins darauf derzeit keinen zusätzlichen Einfluss.
Was ermittelt die Wasserschutzpolizei jetzt?
Die Wasserschutzpolizei hat die Unfallaufnahme vor Ort übernommen und dokumentiert den Hergang der Kollision. Straße und Zugänge zur Anlegestelle waren im Zuge der Aufräumarbeiten kurzzeitig gesperrt. Zur genauen Unfallursache und zu einer möglichen Schadenshöhe hat die Wasserschutzpolizei bislang keine abschließenden Angaben gemacht.
Wie geht es für Fahrgäste und Schifffahrt weiter?
Solange die Landungsbrücke beschädigt und nur provisorisch durch den Schwimmkörper gesichert ist, kann sie nicht in gewohnter Form für den Fahrgastwechsel genutzt werden. Reparatur und Wiederinbetriebnahme hängen vom Ergebnis der laufenden Untersuchung durch die Wasserschutzpolizei sowie von der Beauftragung eines Reparaturbetriebs durch die Köln-Düsseldorfer-Personenschifffahrt ab.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Der Unfall ereignete sich am Sonntag, den 27. September 2026, kurz nach 10 Uhr in Unkel am Rhein.
- Ein bergwärts fahrendes Tankmotorschiff riss die KD-Landungsbrücke komplett aus der Verankerung.
- Die Brücke stürzte rund vier Meter tief auf die Rheinuferpromenade.
- Verletzte gab es keine, das Tankmotorschiff blieb nahezu unbeschädigt.
- Die Wasserschutzpolizei ermittelt weiterhin zur genauen Unfallursache.
Reisende, die in den kommenden Tagen eine Rheinfahrt ab Unkel planen, sollten sich vorab bei der Köln-Düsseldorfer-Personenschifffahrt über den aktuellen Stand des Anlegers erkundigen.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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