Ausland
Wüst reist in die Türkei: Dieser historische Anlass steckt dahinter
Hendrik Wüst reist erstmals als NRW-Ministerpräsident in die Türkei. Zwei besondere Jahrestage geben den Ausschlag.

Von D247 Redaktion ·
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist am Montag zu einer dreitägigen Reise in die Türkei aufgebrochen. Es ist der erste Besuch eines nordrhein-westfälischen Regierungschefs in dem Land überhaupt. Welcher Jahrestag ihn dazu bewogen hat, zeigt, wie eng beide Regionen historisch verbunden sind.
Wohin führt die Reise genau?
Wüst besucht auf seiner Reise sowohl Ankara als auch Istanbul. Begleitet wird er von einer Delegation aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Geplant sind politische Gespräche sowie Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft und mit Unternehmern vor Ort.
In Ankara stehen unter anderem ein Besuch der Werksanlage des Unternehmens Henkel sowie ein Gang zum Mausoleum des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk auf dem Programm. Es ist die erste Reise eines NRW-Ministerpräsidenten in die Republik Türkei.
Warum reist Wüst ausgerechnet jetzt?
Anlass der Reise sind gleich zwei Jahrestage: das 80-jährige Bestehen Nordrhein-Westfalens und der 65. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens. Dieses Abkommen aus dem Jahr 1961 ebnete den Weg für Hunderttausende türkische Arbeitskräfte, die nach Deutschland kamen und dort vor allem in Nordrhein-Westfalen eine neue Heimat fanden.
Zusätzlichen Rahmen bietet der Tag der Deutschen Einheit, den die Deutsche Botschaft Ankara in diesem Jahr gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen als Co-Gastgeber ausrichtet. Diese Kombination aus mehreren Jubiläen macht die Reise zu einem besonders symbolträchtigen Termin.
Wie fällt der politische Ton der Reise aus?
Wüst positioniert die Reise ausdrücklich als Neuanfang in den deutsch-türkischen Beziehungen. Er wolle sich auf die positiven Aspekte konzentrieren, um die Zusammenarbeit künftig zu stärken, ließ er im Vorfeld verlauten. Damit setzt er einen bewusst versöhnlichen Akzent, obwohl das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei in den vergangenen Jahren immer wieder von Spannungen geprägt war.
Was steckt hinter dem Signal aus Düsseldorf?
Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit der größten türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland. Genau darin liegt der eigentliche Grund für die Reise: Wüst will die engen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbindungen zwischen beiden Ländern sichtbar machen und gleichzeitig neue wirtschaftliche Kontakte anbahnen. Die Stationen bei Henkel und das Treffen mit Unternehmern unterstreichen den wirtschaftlichen Schwerpunkt der Reise.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Wüst reist drei Tage lang durch Ankara und Istanbul.
- Anlass sind das 80-jährige Bestehen Nordrhein-Westfalens und 65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen.
- Es ist die erste Türkei-Reise eines NRW-Ministerpräsidenten.
- Auf dem Programm stehen politische Gespräche, ein Firmenbesuch bei Henkel und Treffen mit Unternehmern.
- Die Deutsche Botschaft Ankara richtet mit NRW gemeinsam die Feier zum Tag der Deutschen Einheit aus.
Wie sich die angekündigte neue Gesprächsbasis zwischen Düsseldorf und Ankara konkret auswirkt, dürfte sich erst in den kommenden Monaten zeigen, etwa bei neuen Wirtschaftsprojekten oder gemeinsamen Initiativen.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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