Promis
TV-Hochzeit in der Kritik: So kontert Ralf Schumacher jetzt
Ralf Schumacher hat seine Hochzeit fürs Fernsehen öffnen lassen. Jetzt reagiert er erstmals ausführlich auf die Kritik daran.

Von D247 Redaktion ·
Ralf Schumacher hat seine Hochzeit fürs Fernsehen öffnen lassen – und dafür nicht nur Applaus geerntet. Der frühere Formel-1-Pilot äußerte sich nun erstmals ausführlich zu den kritischen Stimmen. Wie genau er sich gegen die Vorwürfe wehrt, sagt einiges über seine Beweggründe aus.
Worum geht es bei der Kritik an der TV-Hochzeit?
Ralf Schumacher (51) hat seinen Partner Étienne Bousquet-Cassagnes (37) geheiratet, die Zeremonie wurde für die Sky-Dokumentation „Ralf & Étienne: Wir sagen Ja“ gefilmt und ausgestrahlt. Genau diese Öffentlichkeit stößt bei einem Teil des Publikums auf Ablehnung. Kritiker werfen dem Paar vor, einen privaten Moment zu Unterhaltungszwecken vermarktet zu haben.
Wie ordnet Schumacher selbst die Reaktionen ein?
Der ehemalige Rennfahrer erklärt inzwischen offen, warum er die Kritik zurückweist. Für ihn und seinen Mann sei die Entscheidung, den Tag zu dokumentieren, allein für sich selbst getroffen worden und nicht, um als Vorbild oder Aushängeschild zu dienen. In der Öffentlichkeit stehe das Paar aber ohnehin schon durch seine Bekanntheit, entsprechend gebe es kein Versteckspiel um die eigene Beziehung.
Was macht diesen Streit über eine private Feier bemerkenswert?
Bemerkenswert ist der Vergleich, den Schumacher selbst zieht: Eine Ehe zwischen zwei Männern verdiene es, genauso selbstverständlich gezeigt zu werden wie jede andere prominente Hochzeit auch. Damit macht er aus einer persönlichen Feier bewusst ein Statement gegen Doppelstandards, mit denen gleichgeschlechtliche Paare in der Öffentlichkeit häufig noch konfrontiert sind.
Was hat Schumacher zum Umdenken bewegt?
Den entscheidenden Moment erlebte Schumacher nach eigenen Angaben abseits der Kameras: Ein junger Hotelmitarbeiter, geschätzt Ende zwanzig, sprach ihn direkt an und bedankte sich dafür, dass er die Hochzeit öffentlich gezeigt habe. Der Mann berichtete demnach, die Offenheit des Paares habe ihm selbst den Mut gegeben, sich gegenüber seiner Familie zu seiner Sexualität zu bekennen. Diese Rückmeldung bestärkte Schumacher offenbar darin, an seiner Entscheidung festzuhalten, obwohl online weiter kritische Kommentare kursieren.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Ralf Schumacher und Étienne Bousquet-Cassagnes ließen ihre Hochzeit für die Sky-Dokumentation „Ralf & Étienne: Wir sagen Ja“ begleiten.
- Kritiker stören sich an der öffentlichen Vermarktung des privaten Ereignisses.
- Schumacher betont, die Entscheidung sei für ihn und seinen Partner getroffen worden, nicht als Vorbildfunktion.
- Ein junger Mann bedankte sich persönlich bei Schumacher, weil die Offenheit ihm beim eigenen Coming-out geholfen habe.
- Schumacher zieht daraus die Haltung, gleichgeschlechtliche Ehen genauso selbstverständlich zu zeigen wie jede andere Promi-Hochzeit.
Die Sky-Dokumentation bleibt weiter abrufbar, weitere öffentliche Stellungnahmen des Paares zu der anhaltenden Debatte sind in den kommenden Wochen nicht ausgeschlossen.
Quellen
- Promiflash: Ralf Schumacher wehrt sich gegen Kritik an der TV-Hochzeit
- t-online: Ralf Schumacher kritisiert Berichte über seine Hochzeit
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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