Royals
Königshaus Norwegen: Diese royale Tradition endet mit Haralds Tod
Mit dem Thronwechsel in Norwegen ändert sich eine jahrzehntealte Regelung. Betroffene Organisationen müssen jetzt handeln.

Von D247 Redaktion ·
Mit dem Tod von König Harald V. endete in Norwegen automatisch eine ganze Reihe royaler Traditionen. Sein Sohn und Nachfolger König Haakon VIII. zieht daraus jetzt Konsequenzen, die zahlreiche Vereine, Festivals und Institutionen im Land direkt betreffen.
Was ist mit den Schirmherrschaften passiert?
König Harald V. starb am 28. August 2026 im Alter von 89 Jahren. Sein Sohn Haakon trat die Nachfolge unmittelbar an und legte seinen Eid vor dem Storting, dem norwegischen Parlament, in Oslo ab. Mit dem Tod des Monarchen liefen jedoch automatisch sämtliche Schirmherrschaften aus, die an einzelne Mitglieder des Königshauses gebunden waren, auch jene, die Haakon selbst bislang innehatte. Betroffen ist zudem Kronprinzessin Mette-Marit.
Der Königshof dankte offiziell „all jenen Organisationen und Institutionen, deren Schirmherrschaft mit dem Tod des Monarchen endete“ für ihre Arbeit.
Wie kommt es zu dieser Regel?
In Norwegen sind royale Schirmherrschaften traditionell an die Person gebunden, nicht an den Titel. Stirbt der Schirmherr oder übernimmt jemand ein neues Amt, muss die Schirmherrschaft formal neu vergeben werden. Üblicherweise laufen solche Schirmherrschaften ohnehin für jeweils fünf Jahre, danach ist eine Verlängerung nötig.
Zusätzlich verstarb nur zwei Tage nach König Harald auch dessen Schwester, Prinzessin Astrid, im Alter von 94 Jahren. Auch das Königshaus selbst ist also von den Todesfällen der vergangenen Wochen spürbar getroffen, während gleichzeitig der Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit als angespannt beschrieben wird.
Was müssen betroffene Organisationen jetzt tun?
Der Königshof hat ein neues Vergabeverfahren angekündigt. Vereine, Festivals, Ausstellungen und Konferenzen, die bislang eine königliche Schirmherrschaft trugen, müssen einen neuen Antrag stellen, wenn sie diese fortführen wollen. Bewerben können sich dabei nicht nur bisherige Partner des Königshauses, sondern erstmals auch Organisationen, die bislang keine royale Schirmherrschaft hatten.
Bis wann muss ein Antrag gestellt werden?
Für die Bewerbung um eine Fortführung oder Neuvergabe läuft eine Frist bis zum 1. Februar 2027. Bis dahin entscheidet der Hof, welche Organisationen künftig wieder unter königlicher Schirmherrschaft stehen dürfen. Eine Ausnahme gilt bereits jetzt: König Haakon bleibt persönlich Schirmherr der TV-aksjon 2026, der traditionellen jährlichen Spendengala, die in diesem Jahr der norwegischen Flüchtlingshilfe zugutekommt.
Das sollten Sie jetzt wissen
- König Harald V. starb am 28. August 2026, sein Sohn Haakon VIII. ist seither König von Norwegen.
- Mit dem Thronwechsel endeten automatisch alle bisherigen königlichen Schirmherrschaften, auch die von Haakon selbst.
- Betroffene Organisationen können sich bis zum 1. Februar 2027 neu bewerben.
- Erstmals dürfen sich auch Organisationen ohne bisherige royale Schirmherrschaft bewerben.
- Eine Ausnahme bildet die TV-aksjon 2026, bei der Haakon weiterhin Schirmherr bleibt.
Welche Vereine und Veranstaltungen künftig wieder eine königliche Schirmherrschaft tragen dürfen, will der norwegische Hof nach Ablauf der Bewerbungsfrist bekanntgeben.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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