Die Krankenhausserie „The Pitt“ hat bei den 78. Primetime Emmy Awards den wichtigsten Preis gewonnen. Die Serie wurde in Los Angeles zum zweiten Mal in Folge als beste Dramaserie ausgezeichnet, ihr Hauptdarsteller Noah Wyle erhielt den Emmy als bester Schauspieler in einer Dramaserie. Die Verleihung fand am 14. September im Peacock Theater statt, Gastgeberin war Mariska Hargitay.
Die Gewinner der Hauptkategorien
- Beste Dramaserie: „The Pitt“ (HBO Max)
- Beste Comedyserie: „Widow’s Bay“ (Apple TV)
- Beste Miniserie oder Anthologie: „DTF St. Louis“ (HBO)
- Bester Hauptdarsteller Drama: Noah Wyle („The Pitt“)
- Beste Hauptdarstellerin Drama: Rhea Seehorn („Pluribus“)
- Bester Hauptdarsteller Comedy: Matthew Rhys („Widow’s Bay“)
- Beste Hauptdarstellerin Comedy: Jean Smart („Hacks“)
- Bester Hauptdarsteller Miniserie: Matthew Rhys („The Beast in Me“)
- Beste Hauptdarstellerin Miniserie: Sally Field („Remarkably Bright Creatures“)
Doppelter Erfolg für Matthew Rhys
Der walisische Schauspieler Matthew Rhys schrieb Emmy-Geschichte. Er gewann als erster Mensch an einem Abend in zwei Hauptdarsteller-Kategorien: für die Comedyserie „Widow’s Bay“ und für die Miniserie „The Beast in Me“. Da er 2018 bereits für „The Americans“ als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie ausgezeichnet worden war, hat er nun als erster Schauspieler in allen drei Hauptdarsteller-Kategorien gewonnen.
Rekord für „Widow’s Bay“
Die Horror-Comedy „Widow’s Bay“ von Apple TV war die erfolgreichste Serie des Abends. Mit insgesamt 14 Emmys stellte sie einen Rekord für eine Comedyserie auf. Neben dem Hauptpreis und der Auszeichnung für Rhys gingen unter anderem Preise an Drehbuchautorin Katie Dippold, Regisseur Hiro Murai sowie an Kate O’Flynn und Stephen Root. Rhea Seehorn, bekannt aus „Better Call Saul“, gewann für die Apple-Serie „Pluribus“. Übertragen wurde die Gala in den USA von NBC und dem Streamingdienst Peacock.
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