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Neue Tatort-Kommissarin übt Kritik: Darum stören sie Gewaltbilder

Rosalie Thomass kritisiert kurz vor ihrem Debüt als neue Tatort-Ermittlerin die Darstellung von Gewalt gegen Frauen im deutschen Krimi. Was sie stattdessen fordert.

Symbolbild: Filmklappe und Lupe auf einem dunklen TV-Studio-Set
Symbolbild (KI-generiert)

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Rosalie Thomass übernimmt demnächst eine neue Ermittlerrolle im „Tatort“ und meldet sich schon jetzt mit deutlicher Kritik am Genre zu Wort. Im Podcast „Zwischen den Zeilen“ von Bettina Böttinger spricht die Schauspielerin über ein Problem, das sie in deutschen Krimiserien wie „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ immer wieder stört. Worum es ihr dabei konkret geht, verrät erst ein Blick auf ihre eigenen Worte.

Was genau kritisiert Rosalie Thomass?

Im Gespräch mit Böttinger äußert sich Thomass kritisch dazu, wie Gewalt gegen Frauen in Krimiformaten wie „Tatort“ und „Polizeiruf“ häufig in Szene gesetzt wird. Sie findet es erschreckend, wie diese Gewalt in Teilen der Medienlandschaft dargestellt wird. Aus ihrer Sicht wird Gewalt an Frauen dabei oft aus der Perspektive der Täter gezeigt statt aus der der Betroffenen.

Thomass äußerte sich im Podcast kurz vor ihrem Debüt in einer neuen Ermittlerrolle. Sie wechselt ins Ermittlerteam von „Tatort Franken“ und tritt dort die Nachfolge von Dagmar Manzel an.

Woher kommt ihre Kritik am „Male Gaze“?

Als Kern des Problems benennt Thomass den sogenannten „Male Gaze“, also den männlich geprägten Blick, aus dem heraus Gewaltszenen in vielen Produktionen inszeniert werden. Nach ihrer Einschätzung führt dieser Blickwinkel dazu, dass Gewalt gegen Frauen mitunter regelrecht ausgestellt wird, statt sie zurückhaltend zu zeigen.

Deutsche Krimiserien wie „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ laufen seit Jahrzehnten im Ersten und gehören zu den quotenstärksten Formaten im deutschen Fernsehen. Gerade wegen dieser großen Reichweite steht immer wieder zur Debatte, wie verantwortungsvoll mit Gewaltdarstellungen umgegangen wird.

Wo sieht sie den eigentlichen Streitpunkt?

Thomass sorgt sich im Podcast auch um einen Gewöhnungseffekt beim Publikum. Wiederholte, drastische Gewaltdarstellungen könnten demnach dazu führen, dass Zuschauerinnen und Zuschauer zunehmend abstumpfen. Für sie ist das ein Grund, an der Art der Inszenierung grundsätzlich etwas zu ändern.

Als Lösung schlägt Thomass vor, Gewalt nicht zwingend bildlich darzustellen. Ihrer Ansicht nach kann etwa der Einsatz von Ton anstelle expliziter Bilder eine Szene ebenso wirkungsvoll, aber weniger ausbeuterisch vermitteln. Konkrete Reaktionen von ARD oder den verantwortlichen Produktionsfirmen auf ihre Aussagen liegen bislang nicht vor.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Rosalie Thomass kritisiert im Podcast „Zwischen den Zeilen“ die Darstellung von Gewalt gegen Frauen in „Tatort“ und „Polizeiruf 110“.
  • Sie macht dafür den „Male Gaze“ verantwortlich, also einen männlich geprägten Blickwinkel bei der Inszenierung.
  • Als Alternative schlägt sie vor, Gewalt stärker über Ton statt über Bilder zu vermitteln.
  • Thomass äußerte sich kurz vor ihrem Debüt als neue Ermittlerin in „Tatort Franken“.
  • Sie folgt dort auf Dagmar Manzel im Ermittlerteam.

Wann genau Rosalie Thomass ihren ersten Fall als neue „Tatort Franken“-Kommissarin ausstrahlt, steht noch nicht endgültig fest. Ob ihre Kritik Einfluss auf künftige Inszenierungen hat, dürfte sich erst mit neuen Folgen zeigen.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.