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Unwetterwarnung

Starkregenwarnung aktiv: DWD warnt jetzt bis in die Nacht und bis nach Bayern

Der DWD hat die Starkregenwarnung auf acht Bundesländer ausgeweitet. Neu betroffen sind Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die Warnungen gelten bis Mitternacht.

Dunkler Sturmhimmel mit Regen über einer Wohnstraße
Symbolbild (KI-generiert)

Von · · aktualisiert

Update, 1. Oktober, 20:15 Uhr: Das Regengebiet ist weiter nach Süden gezogen. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Starkregen der Stufe 3 in 91 Kreisen und Städten in acht Bundesländern. Neu betroffen ist jetzt Bayern, vor allem der Raum Allgäu und Bodensee. Rheinland-Pfalz ist dagegen nicht mehr unter den amtlichen Warnungen. In Teilen Baden-Württembergs und Bayerns gelten die Warnungen nicht mehr nur bis Mitternacht, sondern bis in den frühen Freitagmorgen.

Welche Regionen sind jetzt konkret gewarnt?

Nach aktuellen DWD-Daten liegen amtliche Warnungen der Stufe 3 für rund 90 Kreise und kreisfreie Städte vor. Betroffen sind:

  • Bayern (neu): vor allem das Allgäu und der Bodenseeraum, unter anderem Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu, Unterallgäu, Kempten, Memmingen, Kaufbeuren, Landsberg am Lech, Günzburg, Augsburg, Aichach-Friedberg, Fürstenfeldbruck, Weilheim-Schöngau und Garmisch-Partenkirchen. Hier gelten die Warnungen bis 6 Uhr am Freitagmorgen.
  • Baden-Württemberg: weiterhin großflächig, unter anderem Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Heilbronn, Calw, Freudenstadt, Rastatt, Baden-Baden, der Ortenaukreis, Freiburg, Emmendingen, Lörrach, Esslingen, Tübingen, Ludwigsburg, Böblingen sowie – bis in die Nacht hinein – der Bodenseekreis, Ravensburg und Biberach.
  • Hessen: unter anderem Kassel, Gießen, Marburg-Biedenkopf, der Schwalm-Eder-Kreis, Waldeck-Frankenberg, der Vogelsbergkreis, der Lahn-Dill-Kreis, Wiesbaden und Hersfeld-Rotenburg.
  • Niedersachsen: unter anderem die Kreise Harburg, Verden, Stade, Osterholz, Cuxhaven, Rotenburg (Wümme), Göttingen, Hildesheim, Hameln-Pyrmont, Hannover, Northeim und Holzminden.
  • Schleswig-Holstein: unter anderem Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg, Segeberg, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg.
  • Nordrhein-Westfalen: unter anderem Siegen-Wittgenstein, der Hochsauerlandkreis, Soest, Paderborn, Höxter und Lippe.
  • Zusätzlich weiterhin gewarnt sind die Hansestädte Bremen und Hamburg.

Außerhalb von Bayern und Teilen Baden-Württembergs gelten die meisten Warnungen bis Mitternacht. Wer in einer der genannten Regionen unterwegs ist, sollte aktuelle Warnmeldungen über die Warnwetter-App des DWD verfolgen, da sich einzelne Kreise im Tagesverlauf noch ändern können.

Was steckt hinter der Wetterlage?

Das Sturmtief, das zunächst vor allem den Westen und Nordwesten Deutschlands erfasst hatte, ist im Tagesverlauf weiter nach Süden und Richtung Alpenrand gezogen. Im Allgäu und am Bodensee sind laut DWD über Nacht erneut Niederschlagsmengen um 30 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden möglich, lokal auch mehr. Im Nordwesten und in Teilen Hessens lässt der Regen dagegen bereits nach.

Was sollten Betroffene jetzt beachten?

  • Planen Sie bei Fahrten durch die gewarnten Kreise mehr Zeit ein und halten Sie bei Starkregen größeren Abstand.
  • Prüfen Sie Gullys und Kellerabläufe an Haus und Garage, damit Regenwasser ungehindert abfließen kann.
  • Sichern Sie lose Gegenstände auf Balkon und Terrasse, falls es zu Gewittern mit Böen kommt.
  • Wer im Allgäu oder am Bodensee früh morgens unterwegs ist, sollte vor Fahrtantritt noch einmal die aktuelle Warnlage prüfen, da die Warnungen dort bis in den Freitagmorgen gelten.

Was passiert als Nächstes?

In der Nacht zum Freitag verlagert sich der Schwerpunkt des Regens nach DWD-Prognose weiter Richtung Alpenrand und Südbayern, während sich die Lage im Norden und Westen beruhigt. Zum Freitagvormittag dürfte der Regen auch im Süden allmählich abziehen. Der DWD aktualisiert seinen Warnlagebericht laufend, sobald neue Daten vorliegen.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.