Wettertrend
Wetter-Trend: Warum Deutschland jetzt noch einmal Hitze bekommt
Kurz nach Herbstbeginn steigen die Temperaturen in Teilen Deutschlands nochmal deutlich – ein Klimatologe wagt sogar eine Jahresprognose.

Von D247 Redaktion ·
Der kalendarische Herbst ist noch keine zwei Wochen alt, da schickt das Wetter in Deutschland noch einmal sommerliche Werte ins Land. Am Wochenende und zu Beginn der neuen Woche klettern die Temperaturen in Teilen des Landes deutlich über die 25-Grad-Marke. Wie warm es wo wird und wie lange der Spätsommer anhält, zeigen aktuelle Vorhersagen.
Wo wird es am Wochenende am wärmsten?
Am Samstag sind im äußersten Südwesten Baden-Württembergs, etwa in Endingen und Breisach, bis zu 30 Grad möglich. Ganz anders sieht es im Norden aus: In Cuxhaven werden am selben Tag nur rund 16 Grad erreicht. Am Sonntag steigen die Werte dann deutschlandweit an, verbreitet werden bis zu 29 Grad erwartet, selbst Cuxhaven kommt auf etwa 20 Grad. Wer also am Samstag noch an der Nordseeküste unterwegs ist, braucht trotz des spätsommerlichen Etiketts eher eine Jacke als kurze Ärmel.
Wie geht es zu Wochenbeginn weiter?
Am Montag bleibt es am Oberrhein mit bis zu 29 Grad sommerlich warm. Den Höhepunkt der Wärmephase verorten Meteorologen für Dienstag: Dann sind im äußersten Südwesten und entlang einer Linie bis Frankfurt am Main 30 bis 31 Grad drin. Auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt werden mit bis zu 28 Grad noch deutlich überdurchschnittliche Werte erwartet. Klimatologe Karsten Brandt von donnerwetter.de und Diplom-Meteorologe Stefan Wietstock von wetter.com ordnen die Lage ein, auch der Deutsche Wetterdienst beobachtet die Entwicklung.
Bleibt es bei diesem einen warmen Ausreißer?
Die Frage, die viele interessiert: Ist das schon der letzte Sommergruß, oder folgt noch mehr? Brandt blickt bereits über die aktuelle Wärmephase hinaus. Nach seiner Einschätzung könnte 2026 sogar zum wärmsten Jahr werden, das in Deutschland je gemessen wurde, sollten Herbst und Winter mild ausfallen. Zusätzlich rechnet er mit mehr als 2.000 Sonnenstunden im laufenden Jahr. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2022 mit 2.025 Sonnenstunden und könnte damit in Reichweite geraten. Das deutliche Nord-Süd-Gefälle bei den Temperaturen bleibt dabei über die gesamte Wärmephase hinweg bestehen: Während der Süden sommerliche Werte meldet, bewegt sich der Norden meist zehn Grad darunter.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Der Süden und Südwesten Deutschlands erleben am Wochenende und zu Wochenbeginn nochmal Werte um 29 bis 31 Grad.
- Der Norden, etwa an der Küste, bleibt deutlich kühler und liegt teils nur bei 16 bis 20 Grad.
- Der Höhepunkt der Wärmephase wird für Dienstag erwartet.
- Klimatologe Karsten Brandt hält 2026 für einen möglichen Kandidaten auf das wärmste Jahr in Deutschland.
- Auch ein neuer Sonnenstunden-Rekord ist laut Prognose nicht ausgeschlossen.
Ab Mittwoch der kommenden Woche rechnen Meteorologen mit einem spürbaren Rückgang der Temperaturen in Richtung Herbstniveau.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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