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Arbeitsmarkt

Flugzeugbau kehrt zurück: So viele Jobs schafft das neue Werk in Leipzig

Deutsche Aircraft hat in Leipzig eine neue Endmontagelinie eröffnet. Bis zu 350 Jobs sollen entstehen – wie viele es heute schon sind und wann die erste Maschine fliegt.

Symbolbild: Flugzeug-Montagehalle mit Regionalflugzeug im Rohbau
Symbolbild (KI-generiert)

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Mehr als sechs Jahrzehnte wurden in Sachsen keine kompletten Flugzeuge mehr gebaut. Am Dienstag hat sich das geändert: Das Unternehmen Deutsche Aircraft eröffnete am Flughafen Leipzig/Halle seine neue Endmontagelinie. Wie viele Arbeitsplätze dadurch tatsächlich entstehen, zeigt ein Blick auf die Ausbaupläne der kommenden Jahre.

Was wurde in Leipzig eröffnet?

Auf rund 60.500 Quadratmetern, das entspricht etwa acht Fußballfeldern, ist am Flughafen Leipzig/Halle eine komplette Produktionsstätte entstanden. Sie umfasst die eigentliche Endmontagelinie, eine Flugbereitschaftshalle, ein Logistikzentrum sowie ein Verwaltungsgebäude. Rund 100 Millionen Euro hat Deutsche Aircraft in den Standort investiert.

Gebaut wird dort künftig die D328eco, ein Regionalflugzeug, das zu den Vorgängern auf der Dornier-Technik basiert. Die Maschine soll komplett mit synthetischem Kraftstoff (Power-to-Liquid-SAF) betrieben werden können und dadurch niedrigere Betriebskosten sowie einen geringeren CO2-Ausstoß ermöglichen.

Wie viele Arbeitsplätze entstehen wirklich?

Beim Vollausbau sollen rund 250 bis 350 zusätzliche Fachkräfte in Leipzig beschäftigt sein und gemeinsam bis zu 48 Flugzeuge pro Jahr fertigen. Aktuell ist davon allerdings erst ein Bruchteil Realität: Zum Start arbeitet ein Kernteam von rund 25 Beschäftigten am Standort, der Rest der Belegschaft wird über die kommenden Jahre schrittweise aufgebaut.

Neben den direkten Montagejobs entstehen nach Unternehmensangaben weitere Stellen für Auszubildende, Techniker, Ingenieure und Fertigungsspezialisten in der Region. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Projekt über das Bund-Länder-Programm zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit rund 3,2 Millionen Euro.

Warum ist der Standort Leipzig so bedeutsam?

Deutsche-Aircraft-Co-Chef Nico Neumann betonte bei der Eröffnung, dass erstmals seit mehr als 60 Jahren wieder der komplette Lebenszyklus eines Flugzeugs – von Entwicklung über Zulassung bis zu Fertigung und Support – unter einem deutschen Flugzeugprogramm gebündelt werde. Entwicklung und Erprobung laufen weiterhin am Standort Oberpfaffenhofen, Montage und Auslieferung künftig in Leipzig.

Wann fliegt die erste Leipziger Maschine?

Bis zum Erstflug einer in Leipzig gefertigten D328eco wird es nach Unternehmensangaben voraussichtlich noch etwa ein weiteres Jahr dauern. Die Fertigung läuft also erst schrittweise an, während parallel weiteres Personal eingestellt wird.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Am Flughafen Leipzig/Halle ist für rund 100 Millionen Euro eine neue Endmontagelinie für das Regionalflugzeug D328eco entstanden.
  • Beim Vollausbau sollen 250 bis 350 zusätzliche Fachkräfte dort arbeiten, aktuell sind es rund 25.
  • Die Anlage kann bei voller Auslastung bis zu 48 Flugzeuge pro Jahr fertigen.
  • Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit rund 3,2 Millionen Euro.
  • Bis zum Erstflug einer Leipziger Maschine dürfte noch etwa ein Jahr vergehen.

In den kommenden Monaten will Deutsche Aircraft die Belegschaft am Standort schrittweise aufstocken, parallel dazu startet die praktische Fertigung der ersten Bauteile.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.