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Arbeitsmarkt

Konjunkturprognose 2026: Diese Wachstumszahl überrascht sogar Ökonomen

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland deutlich angehoben. Was das für Jobs, Löhne und Preise bedeutet.

Containerhafen mit Kränen bei goldenem Licht, Symbolbild für Wirtschaftswachstum
Symbolbild (KI-generiert)

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Die deutsche Wirtschaft wächst 2026 deutlich stärker als noch im Frühjahr angenommen. Das haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer Herbst-Gemeinschaftsdiagnose mitgeteilt. Millionen Beschäftigte und Unternehmen fragen sich jetzt, wie stark der Aufschwung wirklich trägt.

Wer steckt hinter der neuen Prognose?

Die Gemeinschaftsdiagnose entsteht zweimal jährlich gemeinsam vom DIW Berlin, dem ifo Institut in München, dem Kiel Institut für Weltwirtschaft, dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und dem RWI in Essen. Die fünf Häuser gelten als wichtigste unabhängige Konjunkturbeobachter Deutschlands. Ihre Zahlen fließen direkt in die Planung der Bundesregierung ein.

Wie stark lag die Prognose im Frühjahr daneben?

Im Frühjahr rechneten die Institute für 2026 nur mit einem Wachstum von 0,6 Prozent. Jetzt korrigieren sie ihre Schätzung fast auf das Doppelte. Als Gründe nennen die Ökonomen eine robustere Exportentwicklung, eine stabilere Weltkonjunktur und Impulse aus dem KI-Boom. Auch die höheren Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur wirken sich aus.

Wo bleiben die Risiken?

Trotz der Korrektur warnen die Institute vor zu viel Optimismus. Hohe Energiepreise, Niedrigwasser in wichtigen Flüssen und strukturelle Probleme in der Industrie bremsen weiterhin. Auch steigende Staatsdefizite und der demografische Rückgang der Erwerbsbevölkerung gelten als Belastung für die kommenden Jahre. Der Aufschwung steht nach Einschätzung der Institute auf einem eher schmalen Fundament, auch wenn sich die Wirtschaft robuster entwickelt hat als erwartet.

Für 2026 erwarten die Institute nun ein Wachstum von 1,3 Prozent, für 2027 von 1,1 Prozent und für 2028 nur noch 0,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote soll trotz des Aufschwungs zunächst kaum sinken: Für 2026 rechnen die Institute mit 6,4 Prozent, für 2027 mit 6,2 Prozent und für 2028 mit 5,8 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen sinkt den Prognosen zufolge zunächst sogar noch weiter, bevor sie sich stabilisiert. Bei der Inflation erwarten die Institute 2,8 Prozent für 2026, einen Anstieg auf 3,2 Prozent für 2027 und einen Rückgang auf 2,0 Prozent für 2028.

Das sollten Sie jetzt wissen

  • Das Wirtschaftswachstum 2026 fällt mit 1,3 Prozent mehr als doppelt so hoch aus wie im Frühjahr erwartet.
  • Am Arbeitsmarkt zeigt sich der Aufschwung erst mit Verzögerung: Die Arbeitslosenquote bleibt 2026 bei 6,4 Prozent.
  • Die Inflation zieht 2027 laut Prognose wieder an, bevor sie 2028 auf 2,0 Prozent sinkt.
  • Exporte, Weltkonjunktur und staatliche Investitionen gelten als wichtigste Wachstumstreiber.
  • Energiepreise und strukturelle Probleme bleiben die größten Risiken für die Prognose.

Die nächste Gemeinschaftsdiagnose der Institute wird im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Bis dahin dürfte vor allem die Entwicklung am Arbeitsmarkt zeigen, wie tragfähig der Aufschwung tatsächlich ist.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.