Immobilien
Immobilienpreise 2026: Hier werden Wohnungen jetzt spürbar günstiger
Die Immobilienpreise in Deutschland steigen insgesamt nur noch leicht – doch zwischen Metropolen, Großstädten und dem Land gibt es riesige Unterschiede.

Von D247 Redaktion ·
Wohnungen und Häuser in Deutschland werden im Schnitt zwar noch teurer – aber deutlich langsamer als in den Vorquartalen. Für Millionen Kaufinteressenten stellt sich jetzt die Frage, in welchen Regionen sich das Warten tatsächlich gelohnt hat. Wie stark die Unterschiede zwischen Stadt und Land inzwischen ausfallen, überrascht selbst Branchenkenner.
Werden Immobilien in Deutschland jetzt günstiger?
Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts kosteten Wohnimmobilien im zweiten Quartal 2026 im bundesweiten Durchschnitt 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das klingt zunächst nach einem moderaten Anstieg. Im Vergleich zum ersten Quartal 2026 verteuerten sich Häuser und Wohnungen um weitere 0,3 Prozent.
Betroffen sind grundsätzlich alle, die in den kommenden Monaten kaufen oder verkaufen wollen. Die Daten gelten vorläufig und beruhen auf einer bundesweiten Auswertung von Kaufverträgen.
Wie hat sich der Markt in den letzten Monaten entwickelt?
Der Preisanstieg schwächt sich bereits seit einigen Quartalen ab. Für das erste Quartal 2026 hatte das Statistische Bundesamt die Jahresteuerung nachträglich von zunächst 1,4 auf 1,2 Prozent nach unten korrigiert. Die Dynamik am Immobilienmarkt lässt damit spürbar nach, nachdem die Preise in den Vorjahren teils deutlich stärker gestiegen waren.
Der Immobilienverband IVD hatte erst am 24. September seinen neuen Wohnpreisindex 2026/27 vorgestellt und dabei ebenfalls auf die schwächere Dynamik hingewiesen.
Warum die Zahlen je nach Region so unterschiedlich ausfallen
Der bundesweite Durchschnitt verdeckt große regionale Unterschiede. In den sieben größten deutschen Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf – wurden Eigentumswohnungen im Jahresvergleich sogar 0,4 Prozent günstiger, im Quartalsvergleich sank der Preis um 0,5 Prozent.
Ganz anders sieht es in Großstädten außerhalb dieser Top-7-Gruppe aus: Dort zogen die Preise im Jahresvergleich um 2,0 Prozent an. In ländlichen Kreisen wiederum wurde Wohneigentum binnen eines Jahres um 1,8 Prozent billiger.
Für Kaufinteressenten bedeutet das konkret: Wer in einer der sieben größten Städte kaufen will, profitiert aktuell von leicht sinkenden Preisen bei Eigentumswohnungen. Wer es dagegen in mittelgroße Großstädte abseits der Top-7 zieht, muss inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor einem Jahr. Auf dem Land sind die Preise dagegen spürbar gesunken – dort dämpfen anhaltend hohe Bauzinsen und eine geringere Nachfrage die Entwicklung.
Das sollten Sie jetzt wissen
- Wohnimmobilien kosteten im 2. Quartal 2026 bundesweit 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.
- In den Top-7-Metropolen sanken die Preise für Eigentumswohnungen um 0,4 Prozent im Jahresvergleich.
- Großstädte außerhalb der Top-7 verzeichneten ein Plus von 2,0 Prozent.
- Ländliche Kreise wurden im Schnitt 1,8 Prozent günstiger.
- Die Zahlen des Statistischen Bundesamts sind vorläufig und können noch angepasst werden.
Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal sowie erste Daten zum dritten Quartal 2026 will das Statistische Bundesamt in den kommenden Monaten veröffentlichen.
Quellen
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
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