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Unternehmen

Altkanzler Schröder wird Aufsichtsrat bei russischer Supermarktkette

Gerhard Schröder übernimmt ein Aufsichtsratsmandat beim russischen Ableger der Supermarktkette Globus. Das bestätigte das Unternehmen der Nachrichtenagentur dpa.

Regal in einem Supermarkt mit Lebensmitteln
Symbolbild (KI-generiert)

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Altkanzler Gerhard Schröder wird Mitglied des Aufsichtsrats bei der russischen Hyperglobus GmbH, dem russischen Ableger der Supermarktkette Globus. Das bestätigte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur. Schröder soll an der allgemeinen Unternehmensführung teilnehmen und die strategische Entwicklung der Firma in Russland mitgestalten.

Was ist bekannt?

Der russische Globus-Ableger wurde bereits im Januar 2025 von der deutschen Holding abgetrennt. Die deutsche Globus-Holding erklärte dazu, sie sei „vollständig unabhängig“ und habe keine rechtlichen oder operativen Verbindungen mehr zu den Märkten in Russland. Die 82 Jahre alte Bestätigung von Schröder selbst lag zunächst nicht vor.

Die Personalie fällt in eine Phase, in der der Kreml verstärkt gegen ausländische Unternehmen in Russland vorgeht: Zuvor hatte Präsident Wladimir Putin den russischen Ableger des deutschen Handelskonzerns Metro unter staatliche Verwaltung stellen lassen. Begründet wurde dieser Schritt von Kremlsprecher Dmitri Peskow damit, dass die jeweiligen Muttergesellschaften aus Staaten stammten, die „feindlich“ gesinnt und zunehmend in Kampfhandlungen gegen Russland verwickelt seien.

Was bedeutet das?

  • Schröder ist bereits seit Jahren in Aufsichtsgremien russischer Energiekonzerne aktiv, unter anderem bei Rosneft.
  • Kritiker werfen ihm seit Langem eine zu große Nähe zu Putin vor.
  • Mit der deutschen Globus-Kette, die in Deutschland zahlreiche Supermärkte und Baumärkte betreibt, hat der russische Ableger nach eigenen Angaben keine Verbindung mehr.
  • Beobachter deuten die Berufung als möglichen Versuch, den russischen Markenbetrieb angesichts der staatlichen Zugriffe auf andere westliche Unternehmen abzusichern.

Was passiert als Nächstes?

Eine offizielle Stellungnahme von Schröder selbst steht noch aus. Offen ist auch, ob die deutsche Politik auf die Personalie reagiert und ob weitere westliche Handelsunternehmen in Russland ähnliche Schritte wie Metro befürchten müssen. Hyperglobus äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Hintergründen der Berufung.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.